Nachdem sich schon seit einiger Zeit zwischen Herzog Ludwig von Württemberg und Teck, Graf zu Mömpelgard etc., und Stättmeister und Rat der Reichsstadt Schwäbisch Hall Streitigkeiten um die Gastwirtschaft des württembergischen Zollers in Bubenorbis zugetragen und sich die in dem diesbezüglichen Vertrag vom 9. Mai 1570 (= U 2681) enthaltenen Regulierungen als nicht praktikabel erwiesen haben, vergleichen sich die Parteien nach Beratungen der Räte des jetzt regierenden Herzogs Friedrich mit dem Haller Stadtsyndikus Dr. Johann Schulther hinsichtlich Art und Umfang des Gastwirtschaftsbetriebes sowie der Aufteilung des auf dem Zollgut anfallenden Ungelds und der dort verwirkten Frevel.