Hausmeier Karl Martell gibt dem Herzog Lantfrid und dem Grafen Bertoald bekannt, dass er den Bischof Pirmin in seinen Schutz genommen und ihm die Insel Reichenau zur Errichtung eines Klosters überlassen habe. Er schenkt dem Kloster fünf weitere Orte (Markelfingen, Allensbach, Kaltbrunn, Wollmatingen und Allmannsdorf) sowie Ermatingen und 24 namentlich genannte Männer aus dem Thurgau mit ihren Nachkommen und Abgaben. Er trifft Bestimmungen über den Gerichtsstand, Erbfall und Heirat der Klosterleute, regelt die Abtswahl und befreit die Äbte von der Heerfahrt außer nach Rom.