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Verordnungen für den Stadtmagistrat zu Siegen in Polizeisachen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 20. Stadt und Amt Siegen >> 20.1. Stadt Siegen (auch Jesuitenkolleg und Amt Siegen)
1703-1716
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Beschwerde des Stadtmagistrats zu Siegen über die erneute Inhibition des fürstlichen Mühlenmeisters Johannes Schmidt wegen des verbotenen Baus des Stadttores (1703); Supplik des Stadtmagistrats zu Siegen wegen der laut fürstlichem Edikt eingeschränkten Hochzeiten in der Stadt und in der Gemeinschaft (1706); Verordnung wegen der Feld- und Gartendiebe (21.07.1706); Verordnungen des Fürsten Wilhelm Hyacinth zu Nassau-Siegen und Friedrich Wilhelm I. Adolph zu Nassau-Siegen betreffend die Einstellung weitläufiger Hochzeiten (1706); Konzeption einer Metzgerordnung nebst Verbot des Verkaufs nicht untersuchten Fleisches (10.06.1707); Reskript an den Stadtmagistrat zu Siegen wegen Fernhaltung verdächtiger Landstreicher und Bettler (29.06.1708); Reskript des Stadtmagistrats und Reskript der Regierungskanzlei zu Siegen wegen Reparatur des Hospitals, des Siechenhauses, des Stadtbrunnens, der Fahrwege, der Taxierung des Fleisches und Abschaffung der Nachtschwärmerei (1708); Bericht des Stadtmagistrats zu Siegen über die Instruktion des Stadtmarktmeisters (20.01.1710); Promemoria betreffend Anregungen zu einer guten Polizei (Ca. 1710); Bericht des Stadtmagistrats zu Siegen und Reskript der kaiserlichen Administrationskanzlei über die Aufrichtung und Ausfertigung aller in der Gemeinschaft vorkommenden Kontrakte, Obligationen und Inventarien (1711); Reskript der kaiserlichen Administrationskanzlei zu Siegen wegen des Verbots des Feuerwerks in der Neujahrsnacht zur Vermeidung von Bränden (31.12.1711); Reskript der kaiserlichen Administrationskanzlei zu Siegen wegen Vermeidung von Tumulten durch die münsterischen und kurpfälzischen Offiziere (13.07.1716). Korrespondenten u.a.: Antonius Wertenberg, Wilhelm Hyacinth Fürst zu Nassau-Siegen, Kanzleidirektor Miltenberger, Wildt, Geffert, von Neuhoff.
40 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.