Worms (St. Paul): Bischof Burkhard von Worms bekundet, daß er mittels seiner Güter und Geld das Haus des Herzogs Otto zurückgekauft, der Kirche St. Paul übergeben und dort 20 Kanoniker eingesetzt hat, welchen er als Pfründe zur Ergänzung ihrer Nahrung (ad subplementum albi panis) zwei Mühlen am Eisbach (Ysana), die eine innerhalb, die andere außerhalb der Stadtmauer, gegeben hat, eine dritte in der Mitte (in medio) dem Kloster Nonnenmünster (sancte Marie abbatiae monialium). Das Wasser und das dortige Ufer hat er der Kontrolle (potestam) der Kanoniker von St. Paul unterstellt, damit niemand ohne ihren Willen weder das Flußbett einengt, noch das Wasser ableitet. Er hat zwei Öffnungen [Zu-, Abflüsse?] (foramina) ausgenommen (excepimus), die in Breite und Höhe das Maß einer Faust haben müssen, wie der Grundriß unten zeigt [eingezeichnet: Quadrat mit zwei Punkten unterhalb der oberen Linie]. Eine der Öffnungen [einen der Zugänge] hat er seinem Fischteich (piscina) [Weiher], die andere der Äbtissin von St. Marien, seiner Schwester Mechthild, überlassen.