1425 Nov. 26 (mantag vor sant Andres tag) Johannes von Gemmingen (Gemynger), Dekan des Stifts Öhringen (Orengew), beurkundet: In den Auseinandersetzungen zwischen Abt Heinrich [VI.] von Schöntal und seinem Kloster einerseits sowie dem Pleban (pfarrer) zu Widdern (Wiedern) und den Heiligenpflegern von St. Georg zu Unterkessach (Nydern Kessach) andererseits wegen eines Fastnachtshuhns, das Burkhard Blatz (Placze) von Fetzers (Veczers) Gut in Unterkessach zu entrichten hat, treffen der gen. Dekan als Gemeiner Mann, Konrad Ramung, Pfarrer zu Niedernhall (zum Nyedern Halle), namens des Klosters Schöntal und Hans Kusche (Küschen), Vikarier des Stifts Öhringen, namens des Plebans und der Heiligenpfleger folgenden einmütigen rechtlichen Entscheid: Aufgrund der vorgelegten Beweismittel sprechen sie den Bezug des Fastnachtshuhns Kloster Schöntal zu. Siegler: der A. namens der drei Schiedsleute (min eygen insiegel) Ausf. Perg., besch. mit Textverlust, laminiert - 1 Sg. abg. - Rv.: Composicio dominorum de Schöntal cum plebano in Widern de uno p[ullo] in inferiori Kessach

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