Der Ulmer Bürger und Metzger Johann Wolffhart verkauft der Pfarrkirchenbaupflege des Ulmer Münsters und ihren Verwaltern einen jährlichen Zins von 0,5 rheinischen Gulden. Dieser gefällt als Afterzins von Haus und Hofstatt des Ulrich Egerder in Ulm zwischen den Häusern des Webers Kügellin und des Schneiders Thomas Winmann, und zwar zur Hälfte an Weihnachten und zur Hälfte am 24. Juni ("vff sant Johans tag ze su/e/nwenden"). Dafür hat er von den Baupflegern 10 rheinische Gulden erhalten. Ulrich Egerder und seinen Erben steht das Recht zu, diesen Zins von dem Haus abzulösen.