Vor Wilhelm von Saulheim ("Sauwelnheim"), Kämmerer, Rudolf, Schultheiß, und den weltlichen Richtern Heinrich, Willekin, Jakob und Johann, 1356 "of die mittewoche aller nehst nach dem achtzensten tage", im ungebotenen Ding auf dem Hofe zu Mainz ("Mentzen"): Gewinnen die Jungfrauen und Geschwister Getze und Grede zum Mandelbaum ("Mandelboume") den dritten Bann über folgende Gülten: 1) 1 Mark Ewiggült, fällig je zur Hälfte an Walburgis und Martini aus einer Scheuer in der Strebegasse ("Strebegazzen"), "obewendig dez Ackers", die "Nibelhens" Erben auf dem Dietmarkt ("of dem Dytmarte") innehaben, und aus den drei Häusern, daran gelegen, die "Cuntzechen zum Ryschen" innehat; 2) 18 1/2 Schillinge kolscher, und zwar 9 1/2 Schillinge je zur Hälfte fällig an den beiden Johannistagen aus dem Haus zur Hellen auf dem Dietmarkt ("of dem Dytmarte") am Backhaus zur "Schuren", und 9 Schillinge aus dem darangelegenen Haus je ein Drittel an Pfingsten, Michaeli und Weihnachten; 3) 12 Schillinge Heller aus einem Weingarten an dem Judensand ("Juden Sande gein dem Bruche"), den Meister Ulrich von "Frisingen" der "publicus" innehat, fällig an Martini; 4) 8 Schillinge Heller, fällig je zur Hälfte an den beiden Johannistagen aus dem Haus an Herrn Johann an dem Eisenmarkt ("Ysenmarte") "an den Sedelern, gegen den Born, der of dem plahen" steht, das Henne der Schmied ("Smyt") besessen hat. (Mit Eid besagt durch Richter Jakob.). 6 S.: Kämmerer, Schultheiß und Richter.

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