Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Strafverfahren gegen Teilnehmer der Demonstration "Antifaschistentag" am 5. und 6. Juli 1930 in Harburg-Wilhelmsburg, Bd. 1
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Justizministerium >> 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) >> 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) >> 04.03.05 Angehörige der Arbeiterbewegung von 1918 bis 1934 >> 04.03.05.06 Kommunistische Partei Deutschlands und ihre Organisationen >> 04.03.05.06.03 Roter Frontkämpferbund (RFB) >> 04.03.05.06.03.04 Hannover
1930 - 1931
Enthält:
- Ermittlungsverfahren, Anklageschriften und Urteile gegen Teilnehmer, u. a. auch ehemalige Mitglieder des verbotenen Rotfrontkämpferbundes und Tragens der Uniform, an der von der KPD "Bezirk Wasserkante" organisierten Protestkundgebung, u.a.: Arbeiter Edgard Joseph Andrae (Mitglied der Hamburger Bürgerschaft und des RFB "Bezirk Wasserkante"), Leichtmatrose Hans August Willi Albertz, Metalldreher Ernst Barthel, Bürstenmacher Adolf Friedrich Blank, Tischler Wilhelm Christian Paul Böckler, Hafenarbeiter Wilhelm Friedrich Bodendieck, Arbeiter Willy Albert Friedrich Bottin, Seemann Friedrich Wilhelm Boufleur, Arbeiter Leopold Brunzel, Arbeiter Albert August Büttner, Gipserlehrling Michael Dauser, Laufjunge Albert Dingler, Kontorist Hinrich Wilhelm Dreier, Kesselschmied Bernhard Eberlein, Schuhmacher Hermann Ehlers, Maler Paul Hermann Elliesen, Hafenarbeiter Wilhelm Heinrich Otto Enderling, Schuhmacher Alwin Amandus, Herbert Frey, Arbeiter Hermann Fischer, Hafenarbeiter Heinrich Albert Gerhard Fischer, Stockpolier Ludwig Fischer, Elektriker Wilhelm Ernst Heinrich Fleth, Arbeiter Paul Ernst Theodor Gebauer, Gesse, Heinrich Johann Giegerich, Nieter Karlos Emilio Franzisko Gierke, Former Karl Grenz, Arbeiter Walter Emil Gyszus, Arbeiter Paul Martin Hansen, Arbeiter Wilhelm August Robert Hausmann, Tischler Henry Alfred Heider, Maschinenformer Hinrich Hermann Heins, Schmied Franz Hesse, Arbeiter Walter Wilhelm Hesse, Arbeiter Karl Holm, Hafenarbeiter Friedrich Adolf Hoppe, Arbeiter Walter Holthues, Ewerführer Otto Gustav Emil Hollebusch, Jech, Arbeiter Hermann Friedrich Karl Jensen, Krawiec, Maurer Rudolf Christian Krepstakies, Schiffbauhelfer Gustav Albert Krieg, Arbeiter Arthur Bernhard Walter Lippert, Klempnergehilfe William Jakob Mayer, Arbeiter Hermann Meyer, Tischler Hermann Meyer, Müller, Arbeiterin Margarete Nadolny, Arbeiter Wilhelm August Oellrich, Oertzen, Schlosser Wilhelm Pagels, Bäcker Johann Konrad Reichard, Arbeiter Franz Karl Hans Reimer, Arbeiter August Riesberg, Arbeiter Hermann Martin Adolf Riesberg, Bauarbeiter Arthur Paul Ewald Sorgers, Lehrling Ernst Schaefer, Schäfer, Glaser Heinrich Adolf Schmidt, Arbeiter Heinrich Paul Harry Schmidt, Tischler Arthur Wilhelm Schmidt, Gerüstarbeiter Carl Wilhelm Heinrich Schmidtmann, Arbeiter Gustav Adolf Schönherr, Händler Peter Josef Schröder, Schlosser Gustav Schröter, Schumacher, Kesselschmied Bruno Max Schwich, Maschinenbauer Walter Erich Georg Spitzeck, Maschinenbauer Fritz Stender, Händler Max Karl Franz Tafelski, Tengler, Arbeiter Iwer Christian Thomsen, Voss, Schuhmacher Arnold Bernhard Joachim Wegner, Hafenarbeiter Wilhelm August Weinberg, Arbeiter Albert Willomat, Eisenhobler Max Bernhard Witt und Arbeiter Adolf Max Ziemann.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.