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Zeugenliste
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A 2 f (Hexenprozesse) Nr. A 2 f (Hexenprozesse) Nr. 7837
A 2 f (Hexenprozesse) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 23-25)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 23-25) >> Bd. 24 Hexenprozesse
1665 Mai 16
Regest: Anwesend:
die Herren Johann Jacob Kurtz, Stephan Grieninger, Johann Ehringer, Johann Zendel.
Die Zeugen sind sowohl wegen des verstorbenen Hans Schäffer, Hans Jacob Groners Eheweib als auch Jacob Schäffers selig vorbeschieden, zuerst des Meineids erinnert (d. h. vor Meineid gewarnt) und das Handgelübd von ihnen genommen worden, daß sie die Wahrheit sagen und solches auf den Notfall (= nötigenfalls) auf Begehren gar mit dem Eid kontestieren (= bezeugen) wollen.
Der 7. Zeuge: Hans Vetzer, im 76. Jahr
Der 8. Zeuge: Johannes Amer, 35 Jahr alt.
Der 2. Zeuge: Ulrich M. Faßnacht, 52 Jahr alt.
Der 10. Zeuge: Mathes Fuchs, ungefähr 40 Jahr.
Der 17. Zeuge: Hans Jacob Spon, 26 Jahr.
Der 29. Zeuge: Michel Hepfer, 51 Jahr.
Der 14. Zeuge: Hans Jacob Groner, 27 Jahr.
Der 32. Zeuge: Daniel Wuecherer, Küfer, 17 Jahr alt.
Die 20. Zeugin: Elisabetha, Herrn Matthäus Wuecherers Hausfrau, 57 Jahr.
Der 37. Zeuge: Hans Jerg Meulin, 36 Jahr.
Die 16. Zeugin: Madlena, Tochter des Michel Aigler, 36 Jahr.
Der 4. Zeuge: Herr Johann Dengeler,
Der 21. Zeuge: Caspar Schelling, Maurer, 1617 geboren.
Der 25. Zeuge: Hans jung Schmidt, 37 Jahr
Die 1. Zeugin: Barbara, Witib des Hans Schäffer, über 40 Jahr alt.
Der 22. Zeuge: Georg Braun, Schmied, 1631 geboren.
Die 26. Zeugin: Maria, Hausfrau des Georg Rockhenstihl, ungefähr 32 Jahr.
Die 27. Zeugin: Estra (?), Hausfrau des Johann alt Gairing, 50 Jahr.
Die 3. Zeugin: Anna Maria, Hausfrau des Bastin Zeilin, bei 28 Jahren.
Die 13 1/2. Zeugin: Maria Madlena, Hausfrau des Herrn Lorenz Hoffstetter 30 Jahr.
Die 33. Zeugin: Conrad Aiglers Hausfrau, 36 Jahr
Die 12. Zeugin: Anna, Eheweib des Martin Schirm, 27 Jahr.
Der 9. Zeuge: Jacob Hipp, Beck, 48 Jahr.
Die 28. Zeugin: Agatha, Hausfrau des Jerg Tochtermann, 46 Jahr.
Die 34. Zeugin: Anna, Weib des Christof Wanckh, 66 Jahr.
Die 6. Zeugin: Anna, Hausfrau des Johann jung Hummel, 35 Jahr
Die 36. Zeugin: Witwe des Jacob jung Felchlin, 24 Jahr.
6 S.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Bemerkungen: nur Namenliste ohne Wiedergabe der Zeugenaussagen
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.