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Förderung der Korsettfabrikation
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 170 Zentralstelle für Gewerbe und Handel
Zentralstelle für Gewerbe und Handel >> 8. EINZELNE GEWERBEZWEIGE >> 8.14 Bekleidungsgewerbe >> 8.14.1 Wäsche, Kleidung, Kopfbedeckung, Putz
1857-1872, 1876, 1884
Darin: Einführung der Korsettnährei in Geradstetten, Oberamt Schorndorf, Bemühungen des dortigen Pfarrers J. Völter, Beitrag der Zentralstelle für Gewerbe und Handel zur Ausbildung von sechs armen Mädchen in Stuttgart in den Firmen D'Ambly und J.M. Ottenheimer & Söhne; Unterstützungsgesuch des Korsettfabrikanten Joseph Schell in Ludwigsburg zum Fortbetrieb seines Geschäftes; Prämie für die Witwe des Korstettfabrikanten Friedrich Teufel in Rottenburg zur Anschaffung einer Nähmaschine; Eingabe des Pfarrers Hoffacker in Pfeffingen, Oberamt Balingen um ein Staatsanlehen für Andreas Bitzer zur Ausdehnung der Korsettweberei; Unterstützungsgesuche aus Tailfingen, Meßstetten und Ebingen, Oberamt Balingen, Althütte, Oberamt Backnang, und des Pfarrers G. Klotzbücher in Westerheim, Oberamt Geislingen
Zentralstelle für Gewerbe und Handel in Stuttgart (1848-1920)
Qu. 1-37
Archivale
Ambly; Carl d'
Bitzer, Andreas
Hoffacker
Klotzbücher; G.
Ottenheimer; J.M.
Schell, Joseph
Teufel, Friedrich
Althütte WN
Ebingen : Albstadt BL
Geradstetten : Remshalden WN
Ludwigsburg LB
Meßstetten BL
Pfeffingen : Albstadt BL
Rottenburg am Neckar TÜ
Stuttgart S
Tailfingen : Albstadt BL
Westerheim UL
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.