Luder von den Hesen, seine Frau Mette und ihre Kinder Merten und Johann verkaufen dem Kloster Lilienthal für neun Mark und acht Groschen zwei Stücke Land und eine Wurt auf dem Felde zu Uthlede, die auf dem Kirchhof in Uthlede aufgelassen werden. Ausfertigung Pergament, 26 x 19,5 cm. - Rep. 3 Lilienthal, Nr. 392. - 4 Siegel angehängt: 1. Luder von den Hesen, 2. Merten von den Hesen, 3. Johann von den Hesen, 4. Hermen Holler, das Siegel ist wegen porösen Wachses nicht mehr zu identifizieren. - Regest: StA Stade, Dep. 10, Fa-3, Nr. 1 (Hodenberg, UB Lilienthal; 19. Jh.), Nr. 276. Ik Luder van den Hesen, Mette, myn husvrouwe, Merten unde Johan, unse sones, bekennet unde betughet/ openbare an desser scrift vor al den ghenen, de dessen bref zeed edder höret lesen, dat wy myt willen unde/ myt vulborde al unser rechten erven, boren unde ungheboren, unde al der ghenen, den id antred ofte antreden/ mach, hebbet vorkoft unde vorkopet an dessen ieghenwardighen breve der erbaren geystliken vrouwen/ vorn Lutgarde, ebbedischen, unde deme gantsen convente des closters sunte Marien to den Lyliendale unde al/ eren nakomelinghen to ewighen tyden vor neghen mark unde achte grote, de my degher unde al na willen zint/ wol beret, also vor der wesle to Bremen ghinghe unde gheve zynt, twe stucke landes an eyner vore unde ey/ ne wurt, dat gheleghen is uppe den velde to Uthlede twischen Gawes Hadwerden unde Kersten Kobben/ gude myt eghendome unde aller rechticheyt unde tobehoringhe vor eynen steden rechten vasten ewighen a erve kop/ to ewighen tyden to besittende unde to brukende, unde den eghendom desser vorscrevenen twier stucke unde wurt late/ wy alle vorbenomden knapen den vorscreven clostere gansliken uth unser were an ere were unde besittinghe,/ also men eghendom unde tegheden unde vries erve gudes to rechte latende plecht, vor den kerchove to Uthlede/ vor den kerspele. Unde wy unde