Konrad Hennenberg, Prokurator der Präsenz zu Sankt Michael, und Petrus von Hohenstein, Pfarrer zu Sankt Michael, bekunden: Konrat Gieckenbach, Pfründner des Johannesaltars im Siechenspital am Bach, hat an die Präsenz 8 Gulden rheinisch gegeben für eine Jahrzeit für seine Eltern Kraft und Agnes, sich selbst, seine Altvordern, Nachkommen und alle, die ihm Gutes getan haben. Die Jahrzeit soll zu Sankt Johann, wo der Stifter wie seine Eltern begraben sein will, und zu Sankt Michael mit zwei Frühmessen und zwei Tagmessen, zu Sankt Katharina, im Spital und in der Veldnerinkapelle mit je einer Messe begangen werden. An ihr sollen beteiligt sein zu Sankt Johann alle Priester, die das Kreuz tragen, zu Sankt Michael der Pfarrer und alle Kapläne, zu Sankt Katharina der Pfarrer und alle Kapläne. Der Ertrag des Stiftungsvermögens soll nach genannten Bestimmungen verteilt werden. Für Versäumnis werden Anordnungen gegeben. Der Stifter hat weiter um 10 Gulden rheinisch eine Gült von 6 Schilling Heller von der Präsenz gekauft, wovon nach dem Placebo Brot an die Armen verteilt werden sollen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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