Kuno und Gerlach, Herren zu Winneburg und Beilstein, sowie Kunos Ehefrau Margarethe und Gerlachs Ehefrau Lukarde verkaufen Erzbischof Kuno von Trier und dem Erzstift Trier, denen sie bereits früher für 6570 (!) [= 6576] Gulden die Hälfte von Feste und Herrschaft Beilstein mit Zugehör und die Vogtei zu Hamm verkauft haben, nun für bereits empfangene 2000 Mainzer Gulden einen Anteil an Lehen, Herrschaft, Gericht und Recht zu Senheim mit Zubehör und das Samstagsgericht zu Cochem. Es folgen weitere Regelungen zur Aufteilung, weiteren, früheren Geschäften über 1150 Gulden und zum Wiederkauf, der nur insgesamt erfolgen darf. Darin sollen auch die früher für 650 Gulden verkauften 4 Fuder Weingülte zu Senheim sein, sodass der Wiederkauf gegen 10.376 Gulden zu geschehen hat. Es folgen weitere Detailregelungen. Als Siegelbittzeugen werden die Ritter Heinrich Bayer von Boppard, Dietrich Walpode und Johann von Klotten, Burggraf zu Cochem hinzugebeten.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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