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Discussio Humperding
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Enthält: Schuldner: † Dionysius Humperding gen. Von Detten, verheiratet gewesen mit Benedikte Gertrud Brüning. Eltern des Schuldners mutmaßlich Dionysius H. und Hille Edelbloet. Haus: Neubrückenstraße zwischen Häusern des Johan Schmit und des Herrn Franz lethmate (früher des † Herman Wulff). Frühere Eigentümer: 1537 Berend Uppendael, dann dessen Witwe, 1577 Berend Uppendael, Küster an St. Martini, 1579 Klaus Kettelhake, 1596 Justin(?) Schmidt. Antragsteller: Lic. Reiner Kettwich, Herman Schwolle und Dietrich Brüning in Bielefeld als Vormünder der Kinder des Schulsdners, die das Haus an den Schuster Thomas Brüning verkauft haben. Gläubiger: Die Armen zum Busch, vertreten durch den Emonitor Johan Bertram; Kloster (Beginenhaus) Reine, vertreten durch die Mutter Margarete Jonas und Jungfer Anna Monsterweg; Aldermann Herman zur Mühlen; die Armen zur Aa, vertreten durch den Provisor Berndt Baurman; die Domvikare, vertreten durch den Amtmann Ludwig Rummell; die Wibbeken-Armen, vertreten durch den Emonitor Henrich Schmeddes, Kaplan an Überwasser. Anlagen (in Abschrift): 1. 1531 sabbato post dominicam Oculi (März 18): Rentverkauf. 2. 1591 Freitag nach Judica (April 5): Verkauf der Rente zu 1. 3. 1446 crastino Mauritii et sociorum (September 23): Rentverkauf. 4. 1493 sabbato post festum S. Michaelis arch. (Oktober 5): Desgl. zu Nr. 3. 5. 1514 auf St. Ambrosiustag (April 4): Rentverkauf für ewiges Licht. 6. 1486 feria quinta post cantate (April 27): Hausverkauf. 7. 1515 sabbato post inventionem S. Crucis (Mai 6): Rentverkauf. 8. 1609 April 15: Desgl.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.