Wilhelm Ulner von Dieburg, Priester und Altarist am Altar St. Johann Baptist in der Pfarrkirche zu Weinheim, bekundet, dass er zum Seelenheil in der Kapelle St. Katharinen zu Dieburg bei den Barfüßern auf dem mittleren Altar vor dem Chor, an dem dem Hartmann Ulner das Präsentationsrecht zusteht, ein Benefizium gestiftet habe. Den Altar stattet er mit bestimmten Gülten aus, u. a. Gülten des Philipp und Hans Gans von Otzberg, Teile am Zehnten zu Klein-Zimmern, wie sie von Eberhard Schelm von Bergen erworben worden sind, ein von Hans Wambold d. Ä. (von Umstadt) und dessen Efr. Barbara erworbenes Freigut in Groß-Zimmern. Versehen werden soll die Pfründe von Heilmann Müller (Molitoris), geboren zu "Großen Sachsenheim" [Großsachsenheim], Geistlicher der Wormser Diözese. [Text entommen aus: Dalberger Urkunden Bd. II Nr. 1926] Z.: Johann Schuler, Schaffner des Deutschen Ordens zu Weinheim, sowie Ulrich Sieder und Hans Kern, beide Bürger zu Weinheim