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Michael-Beersche Stiftungen I und II (Preisvergabe und Kuratorium)
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Preußische Akademie der Künste >> 12. Stiftungen >> 12.1. Michael-Beersche Stiftung
1871 - 1888
Enthält: Korrespondenz zwischen dem Kuratorium der Stiftung (seit 1870 Geheimer Oberregierungsrat Dr. Knerk, ab 1882 Geheimer Oberregierungsrat Bahlmann; Georg Beer, Eduard Daege), Kultusminister (Heinrich v. Mühler; ab 1872 Adalbert Falk) und Direktorium der Akademie (Eduard Daege, Otto Friedrich Gruppe; ab 1876 Hitzig). Angaben zur Stipendiensumme. Ausschreibung 1871 (Bl. 1-5); erstes Stipendium für Bildhauerei ohne Bewerber; zweites Stipendium für Historienmalerei, Bewerber: Ed. Hübner, Friedrich Spangenberg, Preisträger: Wilhelm August Theodor Steinhausen. Ausschreibung 1872 (Bl. 6-9); erstes Stipendium für Historienmalerei ohne Bewerber; zweites Stipendium für Bildhauerei, 5 Bewerber, Preisträger: Friedrich Reusch. Ausschreibung 1873 (Bl. 10-14); erstes Stipendium für Bildhauerei, einziger Bewerber und Preisträger: Moses Ezekiel, mit Gesuch um Verlängerung seines Stipendiums und Gutachten von Eduard Müller aus Coburg Bl. 28-30); zweites Stipendium für Kupferstecherei ohne Bewerber. Ausschreibung 1873 (Bl. 15-19); erstes Stipendium für Historienmalerei ohne Bewerber; zweites Stipendium für Musiker, 7 Bewerber, Preisträger: Oscar Pasch. Ausschreibung 1875 (Bl. 20-30); erstes Stipendium für Bildhauerei, Bewerber: Ephraim Keyser, Preisträger: Max Landberg, Berlin (Bl. 38, 41, 36a, 41a, 45f., 52-56, 58, 62); zweites Stipendium für Historienmalerei, einziger Bewerber und Preisträger: Hugo Louis, Berlin (Bl. 37, 39, 34a). Ausschreibung 1876 (Bl. 31-36, 40, 42); erstes Stipendium für Historienmalerei ohne Bewerber; zweites Stipendium für Bildhauerei, 6 Bewerber, Preisträger: Gustav Eberlein, München (Bl. 35a, 42a-51). Ausschreibung 1877 (Bl. 37a, 47-50); erstes Stipendium für Bildhauerei, einziger Bewerber und Preisträger: Ephraim Keyser (Bl. 68, 71, 76); zweites Stipendium für Musiker, 5 Bewerber, Preisträger: Oscar Merz, München (Bl. 61, 63f.). Ausschreibung 1878 (Bl. 57, 59f., 65); erstes Stipendium für Malerei nicht vergeben; zweites Stipendium für Kupferstecherei ohne Bewerber. Ausschreibung 1879 (Bl. 69f., 72-75, 77-85); erstes Stipendium für Bildhauerei, Bewerber Ephraim Keyser, keine Preisvergabe; zweites Stipendium für Malerei, 3 Bewerber, Preisträger: Max Krusemarck (Bl. 90-94, 97). Ausschreibung 1880 (Bl. 86-89, 95f.); erstes Stipendium für Malerei ohne Bewerber; zweites Stipendium für Bildhauerei, 5 Bewerber, Preisträger: Ernst Waegener (Bl. 103-109, 119f., 124). Ausschreibung 1881 (Bl. 98-100). Ausschreibung 1882 (Bl. 101f., 110, 112-118); erstes Stipendium für Malerei, Preisträger: Isaac Brasch (Bl. 121, 127f.); zweites Stipendium für Kupferstecherei ohne Bewerber. Ausschreibung 1883 (Bl. 122-126, 129-132); erstes Stipendium für Bildhauerei ohne Bewerber; zweites Stipendium für Malerei, 7 Bewerber, Preisträger: Emil Julius Hermann Clementz (Bl. 139, 142, 149f., 159). Ausschreibung 1884 (Bl. 133-138, 140f.); erstes Stipendium für Malerei, einziger Bewerber und Preisträger: Saul Wahl, München (Bl. 144-147, 151, 163, 175); zweites Stipendium für Bildhauerei, 5 Bewerber, Preisträger: Gerhard Janensch (Bl. 148, 152, 154, 161f., 164, 168f.). Ausschreibung 1885 (Bl. 155-158, 160-168, 172-174, 176f.); erstes Stipendium für Bildhauerei, einziger Bewerber und Preisträger: Josef Róna, Wien (Bl. 181); zweites Stipendium für Musiker, 6 Bewerber, Preisträger: Albert Gorter, München (Bl. 182-187). Ausschreibung 1886 (Bl. 178-201); erstes Stipendium für Malerei, 4 Bewerber, Preisträger: Magnus Lieberg; zweites Stipendium für Kupferstecherei, Preisträger: Georg Ettel, Berlin.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.