Jan ingen Hüls, Richter, Hermann die Haes und Jan op Boickweit, Schöffen in Geldern, bekunden, dass Gerit Verwer laut Testament seines Bruders Jan Verwer, Vikar des hl. Geist, bestimmt, dass seine Schwester Aleit, Witwe des Jan Joep, gebrauchen solle eine Rente von 4 Gulden, welche die Stadt Geldern 1472 Dezember 13 (Urk. 228) der Margarethe, Witwe des Goessen Kerskens, verkauft hat, welche Rente dann Margarethe vererbt hat an Catharina, Frau des verstorbenen Celis Verwer, und dann auf deren Sohn Jan Verwer übergegangen ist. Darauf haben sich Jan Joep, Priester und Vikar, Arnt Vink und Frau Meriken Joep, Kinder des Jan und der Aleid Joep, mit Tomas Joep, ihrem Bruder und Karmeliter und mit dem Konvent ten Elsen wegen ihrer Schwester Catharina Joep dazu geeinigt, dass die beiden Klöster die ihnen von Jan Verwer testamentarisch vermachten 4 Gulden Rente gebrauchen sollen, worauf jene verzichten. Duysent vyffhondert ind acht, altera visitationis beate Marie virginis. Die 3 Siegel wenig beschädigt.