Hans Weber zu Essach ("Ässach") schwört Urfehde, nachdem ihn Abt Kaspar [Schiegg] von Weingarten ins Gefängnis setzen ließ. Er war in verschiedenen "händel und geschäften" des Abts und seiner Amtleute ungehorsam und hat sich freventlich widersetzt. Er wird sich für das Gefängnis nicht rächen, künftig gehorsam und "unflüchtig" sein, auch keinen anderen Herrn oder Schirm annehmen. Bei Streitigkeiten mit dem Kloster und seinen Leuten wird er sich nur an die ordentlichen Gerichte wenden, alles bei Strafe von 30 lb d. Zu Bürgen setzt er unter Versprechen der Schadloshaltung Hans Helcher, beide Hans Germann, Hans Morhuser und Bruder Endres.