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Der Ritter Eberhard von Buchenau der Ältere bekundet, dass ihm
die Brüder Eckhard, Konrad und Götz (Gocze) von Sassen [im Amt
Mackenzell] bei Hünf...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1391-1400
1392 November 24
Ausfertigung, Pergament, fünf angehängte Siegel (fehlen)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno Domini M° CCC° XC° secundo in vigilia sancte Katherine virginis
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Ritter Eberhard von Buchenau der Ältere bekundet, dass ihm die Brüder Eckhard, Konrad und Götz (Gocze) von Sassen [im Amt Mackenzell] bei Hünfeld kraft zweier (czwifeldige) Urkunden [die Güter in] Sassen für 300 Gulden und 200 Pfund Heller verpfändet hatten, nämlich den Obersten Hof und den Reckroder Hof. Eberhard erklärt, dass er die erste Urkunde verlegt hat und sie deshalb nicht aushändigen kann. Sollten diese oder andere Urkunden wiedergefunden werden, will er sie zurückgeben. Sollten die Urkunden nicht wiedergefunden werden, sollen sie für ungültig erklärt werden. Davon ausgenommen ist aber alles, was das Gut betrifft, das Heinrich und Torlib von Sassen von Eberhard bekommen haben. Im Gegenzug wird den [Brüdern] von Sassen das Hauptgeld von 300 Gulden und 200 Pfund Hellern quittiert, nachdem sie es vollständig an den Lehensherrn Eberhards, Friedrich [von Romrod], Abt von Fulda, bezahlt haben. Siegelankündigung Eberhards von Buchenau. Die Brüder Ritter Sittich von Buchenau, Eberhard von Buchenau, Neidhard (Nythard) von Buchenau und Wilhelm von Buchenau, Söhne Eberhards des Älteren, bekunden, dass das genannte Geld vollständig bezahlt worden ist. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Eberhard von Buchenau der Ältere, Ritter]
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Sittich von Buchenau, Ritter]
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Eberhard von Buchenau], [Neidhard von Buchenau], [Wilhelm von Buchenau]
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 432, f. 101v, Nr. 61; Verweis bei Reimer, Historisches Ortslexikon für Kurhessen: Fuld. Kopiar 8, 92.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.