Propst Ulrich und der Konvent zu Herbrechtingen verpflichten sich, nachdem Johann der Steinheimer, Heinrich Rot Tochtermann von Ulm und sein Bruder Hartmann, die Ehinger genannt, zum Seelenheil ihres Bruders Ulrich Steinheimer und ihrer Vordern die Katharinenkapelle neben dem Tor ihres Klosters gebaut und auf 8 Pfund Herrengels geschätzte Güter zu Bühlingen (Bissingen ob Lontal) gestiftet haben, eine tägliche Messe zu lesen, ein ewiges Licht zu brennen und an Ulrichs Todestag eine Jahrzeit zu halten, an der ein Bote des Heiligengeistspitals die Armen zu Ulm für dieses 3 Schilling Heller holen und diese ein gutes Mahl erhalten sollen. Die Ehinger selbst beziehen zur Beurkundung ihrer Stiftung noch 2 Fastenthümer zu Bissingen als Vogtrecht. Bei Nichteinhaltung der Stiftung fällt sie an Kloster Ehingen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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