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Adelsfamilien, von Waldburg-Zeil-Wurzach
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Enthält: Entschädigungsansprüche der gemeinden Tannheim und Kronwinkel wegen erlittenen Wildschadens 1818; Beschwerde des Leheninhabers Xaver Kling von Truschwendi wegen Erhöhung der Lehenabgaben (mit Vorakten der Sektion der inneren Administration, 1813-1817), 1818, darin: Lehenbrief von 1777; staatsrechtliche Verhältnisse des fürstlichen Hauses von Waldburg-Zeil-Wurzach (mit Grund- und Aufriß der Gefängnisse von Wurzach), 1834-1847; Versetzung des fürstl. Bezirkspolizeiamtmanns Johannes Leopold Bolter zu Wurzach in den Ruhestand und Ernennung des Domänenassessors Georg Ludwig Bullinger, 1848-1849
1 Bü.
Archivale
Bolter; Johannes Leopold, fürstl. Bezirkspolizeiamtmann
Bullinger; Georg Ludwig, Domänenassessor
Kling; Xaver
Waldburg-Zeil-Wurzach von; Adelsfamilie
Bad Wurzach RV
Bad Wurzach RV; Fürstl. Haus
Kronwinkel : Tannheim BC
Schloss Zeil : Reichenhofen, Leutkirch im Allgäu RV; Fürstl. Haus
Tannheim BC
Truschwende : Gospoldshofen, Bad Wurzach RV
Waldburg RV; Fürstl. Haus
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.