Der Ulmer Pfarrer Heinrich Neithardt bekennt, dass die Ulmer Bürgerin Anna Ridlin dem Ulmer Münster einen jährlichen Zins von 1 rheinischen Gulden Ulmer Stadtwährung verschafft hat. Diesen Zins hat sie auf den 2 Imi Kernen, die jährlich von der Mühle in Vöhringen ("Feringen") [Lkr. Neu-Ulm] oben im Dorf gefallen, gekauft. Er verspricht, dafür jedes Jahr um Allerheiligen einen Jahrtag für den verstorbenen Peter Geiger ("Gyger") und seine Ehefrau Anna mit ingesamt acht Priestern im Münster mit Vigil und Seelmesse feierlich zu begehen. Dabei wird er jedem der beteiligten Priester 1 böhmischen Groschen geben. Bei Säumnis fällt der Zins in dem betreffenden Jahr an das Heiliggeistspital in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254].

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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