Kaiser Karl VI. erhebt Johann Peter Nell zu Damenacher, Oberpostverwalter im Königreich Böhmen zu Prag, sowie dessen Bruder Johann Heinrich, ältesten Hauptmann in kaiserlichen sogenannten Baden-Durlachschen Regiment, in der Weise in den erblichen Ritterstand des Reiches und seiner Erbländer, als ob sie bereits über vier Generationen Vorfahren aus diesem Stand gehabt hätten. Die vorausgegangene Erhebung des Vaters der beiden Begünstigten in den Reichsadelsstand am 25. April 1709 in Wien wird ebenso erwähnt wie die Ernennung Johann Peter Nells zum wirklichen Kaiserlichen Rat am 3. Oktober 1714 in Wien. Hervorgeheoben werden die Verdienste Johann Peter Nells als Feldpostmeister im Krieg gegen Frankreich und als Oberpostverwalter im Königreich Böhmen sowie die Verdienste Johann Heinrich Nells als Offizier in den Kriegen gegen Frankreich und gegen die Rebellen in Ungarn sowie im damals noch nicht beendeten Türkenkrieg, insbesondere bei der Belagerung von Temeswar (heute Timisoara, Rumänien). Mit der Standesherhöhung ist eine Wappenverbesserung für die Begünstigten sowie deren Recht verbunden, sich künftig Edle von Nelleberg-Damenacher zu nennen. Für Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen der Urkunde wird eine Strafe in Höhe von 60 Mark lötigen Goldes angedroht, die zur Hälfte an die kaiserliche Kammer und zur anderen Hälfte an die Geschädigten fallen soll (In Samt eingeschlagenes Libell mit kolorierter Wappenzeichnung).