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Köngernheim (Gau-Köngernheim): Rauff Schimmel und seine Ehefrau Katharin, Weygant Bisman und seine Ehefrau Appelonia, alle zu Boes Kingernheim bei...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 9 Orte, Buchstabe K >> 9.8 Köngernheim (Gau-Köngernheim)
1530 November 14
Gommersheim, Kloster
Original-Pergament, Siegel 2 und Umschrift von Siegel 1 beschädigt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. montag noch Martini episcopi a.d. daussent funffhonder und dreyssig
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Köngernheim (Gau-Köngernheim): Rauff Schimmel und seine Ehefrau Katharin, Weygant Bisman und seine Ehefrau Appelonia, alle zu Boes Kingernheim bei Odernheim wohnhaft, bestehen zu Erbe von Meisterin und Konvent des Gotteshauses Gommersheim bei Odernheim 1) Haus und Hof im Dorfe Kingernheim, gegenüber der Kirche, an der Beständer Bauhof und Friderichen von Rodenbach grenzend, 2) elf Teile ('getheil'), und zwar: zwei Teile hinder der Schmelwis am Weydenkopf (Angrenzer Jorg Hoffmann zu O[dernheim], Hammes Hengen von Duttelsheim), drei Teile daselbst (A Hammes Erben zu Hilmsheim, Frauenkloster St. Klara in Mentz), vier Teile daselbst (A. Johan Deusing, Bürger zu Oppenheim, Dietzen Velten zu Duttelsheim), zwei Teile Weingarten und Acker daselbst (A. Steffan Essig zu Oppenheim, Fauts Hengen bey der burge zu Düttelsheim, Cuntz, Rauphens Tochtermann zu Oppenheim). Die Beständer gilten dem Kloster oder dessen Schaffner dorthin jährlich auf Martini zwei Pfund h. Instandhaltungs- und Zinsversäumnisklausel. Da die Güter in den Markungen Odernheim und Kingernheim gelegen sind, siegeln 1) Bürgermeister und Rat zu Oppenheim und 2) Junker Hans Reuss von Almsheim als Mompar der Kinder des verstorbenen Friederich Kesler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.