Jacob Weingarter von Wyeller undernn bergen [Weiler i.d.B., Kr. Schwäbisch Gmünd] zunächst wegen eines Schlaghandels im Gefängnis des Junkers Hans Konrat von Wöllwarth zu Lauterburg [Kr. Aalen], dann aber wegen Verdachts der Wilderei in den herzoglich württembergischen Wäldern um Lauterburg in den Turm nach Heidenheim überführt, wird nach Fürbitten, auch in Ansehung von Weib und unerzogenen Kindern auf künftiges Wohlverhalten hin aus dem Gefängnis entlassen, verspricht, fürderhin innerhalb der fürstlichen Forsten kein Waidwerk mehr zu betreiben, sich auf etwaige nochmalige Zitation des Junkers Hans Konrat von Wöllwarth wegen des erwähnten Schlaghandels zu stellen, seine Atzung und sonstige aufgelaufene Kosten selbst zu bezahlen, stellt für getreues Befolgen dieser Verschreibung 10 Bürgen und schwört U.- Bü. mit 150 fl rh.: Jörg Karg von Weyller, Hintersasse der von Rechberg, Martin Hover, Alt-Bm., Bartholome Laymelin, des Rats, und Severinus Gaugenhan, B. zu Heidenheim, Jörg Holl im 'Trontal', Hintersasse der Stadt Schwäbisch Gmünd, Steffan Schuchmacher, Schultheiß, und Hans Schuchmacher von Sonstetten [Söhnstetten, Kr. Heidenheim], Michel Roheffer und Hans Schell von Hertteschweyller [Hertmannsweiler, Kr. Waiblingen] und Hans Diebler im Rottenbach [Rötenbach, Gde. Bartholomä, Kr. Schwäbisch Gmünd], Hintersasse der Stadt Ulm.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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