Die erste Überprüfung bzw. Inventarisierung des im Pfleggericht Wasserburg gelegenen Benediktinerklosters Attel (heute Stadt Wasserburg a. Inn, Lkr. Rosenheim) im November 1802 wurde von Revisionsrat von Schieber durchgeführt. Mit der Aufhebung wurde im März 1803 der Landrichter von Wasserburg, Felix von Grimming, beauftragt. Dieser übergab im Februar 1804 die Kommissionsgeschäfte an den Rentbeamten von Wasserburg, Kajetan Stecher, der sie bis 1805 im wesentlichen abschloss. Das im März 1804 von Lokalkommissar von Grimming erstellte Verzeichnis der übergebenen Akten (Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 2104) wurde für die vorliegende Verzeichnung adaptiert und ergänzt. Die Akten des Klosterseparats (1802-1805) scheinen relativ vollständig, die 1813 an die Finanzdirektion des Isarkreises abgegebenen Akten der Spezialklosterkommission (1808-1814; vgl. Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 2047) konnten nur zum Teil ermittelt werden.

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Bayerisches Hauptstaatsarchiv
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