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Quellenkorpus zur Firmen- und Familiengeschichte: Unterlagen zum Erwerb des Liebfrauenweingutes durch Haus Valckenberg (I)
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180/09 - Weinhandelshaus/Familie P. J. Valckenberg GmbH (Dep.)
180/09 - Weinhandelshaus/Familie P. J. Valckenberg GmbH (Dep.) >> 07. Quellen und Material Familie, -geschichte, Jubiläen
1803 - 1847
Enthält: Vorbemerkung zum Fund der Unterlagen Nr. 1-44 1989 im Haus der Familie, vormaliges Kapuzinerkloster, 1989 Verzeichnung durch Stadtarchiv (masch.)
hier: Nr. 1-22
51/01: Plan des Silberborner Hofes (heute Fa. Valckenberg, Speyerer Str./Valckenberstr. 18) mit Otterberger Hof und Magnuskirche, Kopie (Or. in Jesuitenakten StadtA), (1. H. 17. Jh.)
51/02: Ansicht von Worms aus der Vogelperspektive (Ausschnitt aus Luginsland 27.11.1930) Umzeichnung Schoen nach Hamman-Stich, 1689
51/03: Bekanntmachung der Versteigerung von Nationaldomänen aus ehemals geistlichem Besitz in Worms (Teil e. Plakats, frz. 03.08.1803)
51/04: Karl Parcus [Parkus], Bürger zu Mainz, erwirbt das ehemalige Kapuzinerkloster mit Garten, das bisher an den Bürger Osswald verpachtet war: 03.08.1803 Versteigerungsprotokoll; 06.08.1803 vorläufiger Auszug aus dem Verkaufsprotokoll; 1803-1807: fünf Quittungen über ratenweise Zahlung und Gesamtübersicht über die Zahlungen (die weiteren auf dem Umschlag genannten Kaufbriefe sind einzeln verz., Kaufbrief 1818 fehlt)
51/05: Karl Parcus darf die baufälligen Gebäude des Berg- und des Kapuzinerklosters, die er ersteigert hat, abreißen lassen (Auszug aus Beschlussregister des Präfekten), 25.11.1803
51/06: Rosina Gerlach, Witwe des Friedrich Ernst Müller zu Worms, verkauft mit Einwiligung ihres Schwiegersohnes Martin Wagner, Gastgeber zum Kaiserlichen Hof in Worms, und dessen Ehefrau Karitas Müller an Karl Parcus: drei Morgen Acker am Speyerer Schlag, dreiviertel Morgen Acker im Liebfrauenstift (als nichtnotarieller Vertrag: 22.04.1811), als notarielle Beurkundung (Notare Konrad Winkelmann u. Anton Schnernauer, gekürzt, frz.) 08.12.1811; zwei Quittungs- und Erläuterungszettel 1811-1814; auf RS der notariellen Beurkundung: Quittung über Zahlung des Betrags, der Parcus nach Urteil v. 17.04.1815 gegenüber Witwe Müller auferlegt wurde, Hauptsumme und Zinsen für vorgelegte Grund- und Kriegssteuern und -kosten (23.05.1815)
51/07: Ferdinand Bodmann, kaiserlicher Bevollmächtigter am Domänengerichtshof zu Hamburg, verkauft an Karl Parcus den Weinberg im Liebfrauenstift, den er von Kreitner erworben hat, 31.05.1812 (Bestätigung der vollständigen Zahlung des Kaufpreises, 23.11.1820)
51/08: Franz Philipp Euler, Rentner zu Mainz, erkauft von seinem Sohn Kilian, Posthalter zu Worms, und seinem Schwiegersohn Wilhelm Valckenberg eine Leibrente, die nach seinem Tode auf seine Haushälterin Martha Simon geb. Herrchen, verw. Baumgaertner, übergehen soll (notarielle Beurkundung, Notar Johann B. Bittel) 18.11.1833; Annahme der Leibrente durch Martha Simon, Zustellung einer Abschrift der not. Beurkundung darüber an Franz Ph. Euler auf Nachsuchen M. Simons, 17/28.03.1839
51/09: Bescheinigungen für Johann J. Parcus, Generalstaatsprokurator, bzw. Karl Parcus, Rentner, beide zu Mainz, betr. gegen sie bestehende Einschreibungen: in den Hypothekenregistern von Mainz und Alzey, in den Registern der Friedensgerichte I. und II. Bezirks Kanton Mainz, enth. u.a. Hypothek zugunsten der Kinder und Gattin des Johann Wallau, früher zu Worms, und des Georg Wilhelm Scipio, Rentner zu Mannheim (sieben Bescheinigungen), März-April 1840, Apr. 1842
51/10: Johann Jakob Parcus, Generalstaatsprokurator, und seine Ehefrau Louise, geb. Köhler nehmen ein Darlehen von Georg Wilhelm Scipio, Rentner zu Mannheim und verschreiben ihm als Hypothek: Wohnhaus lit. E Nr. 16 mit Hof und Weingarten, genannt der Kapuzinergarten, beim Liebfrauenstift gelegen, eine Wingertfläche im Liebfrauenstift, begrenzt durch Philipp Bandel und Apotheker Rang. Diese Liegenschaften hat er von seinem Vater Karl Parcus als Geschenk erhalten, der erstere 1803 ersteigert (vgl. Nr. 4), die zweite teils 1811 von Rosina Gerlach gekauft, teils 1812 von Ferdinand Bodmann (vgl. Nr. 6 u. 7). Notarielle Beurkundung, Notar J. B. Bittel, 20.03.1840
51/11: Joseph Valckenberg an seinen Vater Wilhelm: Empfang eines Schreibens seines Vaters betr. Kammererrichtung; er will mit Schellhan oder Diehl Weinstöcke zählen; kurze Angaben zu Weinberggrößen, -stockzahlen und Weinen im Zusammenhang mit Oswald (vgl. Nr. 4), Franz Euler, Heimes und Erlach; Zusendung von Stiefeln, bevorstehende unangenehme Einladung; Versprechen, Nachrichten von Franz (Valckenberg) mitzuteilen; Tanz im Lokal der Frau Böckler, Erwähnung der Namen Keppel und Hundhausen; Dungeintragungen im Liebfrauenstift; Onkel Stelzmann von der Herzogin von Dalberg zum Mittagessen eingeladen (09.12.1844)
51/12: Ansichten und Grundrisse des Kapuzinerklosters (Ansicht r: Außenansicht des rechten Flügels mit zwei Risaliten; Ansicht s: Blick in den offenen Innenhof mit Haupteingang, zwei Grundrisse von Erdgeschoß und 1. Stock (ca. 1845)
51/13: Angaben zu Weinberg- und Ackergelände beim (Kapuziner-)Kloster, Addition von Grundstücksflächen, unbestimmbares Fragment (1845; 1. H. 19. Jh.)
51/14: Verzeichnisse 'für Herrn Valckenberg' (anläßlich Kauf des Liebfrauengutes): Kelter- und Herbstgerätschaften (aufgestellt von Herrn Johann Jakob Parcus), Hauseinrichtungsgegenstände (aufgest. v. Hermes), 18.12.1845
51/15: Zettel mit Inhaltsvermerken: Kaufbriefe und Quittungen von Generalstaatsprokurator Parcus über das Liebfrauenstiftsweingut in Worms, von demselben am 18.12.1845 durch Herrn Valckenberg gekauft; erledigte Papiere und Notizen über den Kauf des Liebfrauenstiftsgutes in Worms; Quittungen der im Jahre 1846 gemachten Reparaturen; Korrespondenz über den Kauf; provisorischer Akt; Kopie einer Korrespondenz mit dem Mainzer Bischof Colmar
51/16: Quittungen für Wilhelm Valckenberg betr. Reparaturen im Liebfrauenstift und im ehem. Kapuzinerkloster (17 Rechnungen), 1845-1846
51/17: Auszug aus dem amtlichen Register der Vorlagen und Gebühren für Wilhelm Valckenberg betr. Gutskaufakt v. 18.12.1845 (17.01.1846)
51/18: Erfolglose Präsentation dreier Wechjsel, ausgestellt durch die Fa. P. J. Valckenberg, im Auftrage des Bankiers Gebr. Bethmann, durch die Wechselnotare Dr. August Gier und Johann Jakob Hofmann bei Dr. jur. Renner, Kurator der Debitmasse des Philipp Bernhard Krug, zu Frankfurt/Main (Wechsel und Protesterklärungen der Wechselnotare) 1846 (Jan. 31., Febr. 17, März 3)
51/19: Johann Jacob Parcus (an Wilhelm Valckenberg): "Ew. Wohlgeboren zeige ich an durch den richtigen Empfang Ihrer werthen Zuschrift vom 24. d.M. mit dem beygebogenen 5 Appoints - f (Gulden) 1640 per 30. Juni, 250 per 7. Juli, 300 (per) id(em), 200 (per) id(em), 35,55 (?) an, womit der den 30. d.M. fällige Termin des Kaufzinses des dortigen Gutes nebst Zinsen für den Restkaufpreis bis 30. Juni ausgeglichen wäre. Ich lege zugleich Ihren Kaufbrief nebst daraufgesetzter Quittunge bei. Ich wede suchen, die mir übersandten Wechsel bestens zu verwerthen, glaube aber nicht, daß dies ohne kleinen Verlust gelingen wird; man fordert ein Drittel % Provision; f 2000 glaube ich inzwischen vielleicht pari unterbringen zu können, und für den Rest muß ich mir vorbehalten, offen die etwaigen Einbußen zu benehmen...", dabei: Bescheinigung des Brandversicherungsbetrages für Haus litt. E Nr. 16, Worms, dds Ph. Jakob Parcus (1845), 26.06.1846
51/20: (Johann Jakob) Parcus an Wilhelm Valckenberg: "Ew. Wohlgeboren wollte ich in Verfolg meines Schreibens vom 26.v.M. blos anzeigen, das es mir gelungen ist, den mir zugeschickten Appoint ohne Verlust anzubringen; jedoch war dies mit den f 1640 und 400 nicht der Fall, für deren Voranschlag ich f 2 Courtage vergüten mußte. Ich belaste Sie also mit diesen 2 f....", 03.07.1846
51/21: Philipp B. Krug, Frankfurt/M., an Joseph Valckenberg: Beileid zum Tode von dessen Vater; sein Falliment (Konkurs) und Bitte um Aufschub seiner Zahlungsverpflichtung, 01.03.1847
51/22: Johann Jakob Parcus schuldete Georg Wilhelm Scipio, Rentner zu Mannheim, eine Summe, die hypothekarisch auf dem Gut ruhte (vgl. oben Nr. 10), das er an Wilhelm Valckenberg verkauft hat; dieser hat sie an die Witwe und Erben Scipios ausbezahlt (Auszug auf notarieller Beurkundung), 24.08.1847
Darin: Fotonegative betr. div. Archivalien
Archivale
Verweis: weitere masch. Notizen zu den Unterlagen am Bestand !