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Hermann Eckemann (Egkemann), Bürger zu Grebenstein (Grebinstein), ist als Vormund Hans Regenharts des Jungen von Ritter Hermann (II.) Riedesel, Er...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1451 - 1500
1458 August 21
Ausfertigung, Papier (25,1 x 21,0 cm) mit anhängendem Siegel (gut erhalten)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: am montag vor Sant Bartholomeus tag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hermann Eckemann (Egkemann), Bürger zu Grebenstein (Grebinstein), ist als Vormund Hans Regenharts des Jungen von Ritter Hermann (II.) Riedesel, Erbmarschall zu Hessen, belehnt mit 3 Huben Landes zu Ostusseln, die vorher der verstorbene Hans Regenhart der Alte gehabt hat. Femele, Hans Regenharts Mutter, hat daran das Leibgedinge.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "ein Lehn Briff von 1458"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Junker Henrich Hase Siegel (d = 26 mm), Siegelbild: Wappen (Hase als gemeine Figur), damit "redendes" Wappen
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift des Revers, beglaubigt von Bürgermeister und Rat der Stadt Grebenstein (Grevensteyn) 1464 Februar 25 (die sancti Mathie), Papier, Spuren des ausgebrochenen Siegels; Abschrift danach: Copeybuch der Lehen.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 860
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.