Oberschultheiß Georg Friedrich Kieser, Notar, Unterschultheiß Georg Zipf und die Schöffen Georg Pauli, Johann Martin Beckerl, Henrich Faber, Johann Peter Brost, Paul Hauckh, Mathes Hepplinger, Johann Ebaldt Dannfaldt [Johann Ewald Dannfelder], Johannes Hagenauer, Johann Peter Weinmann, Wilhelm Krieger und Peter von Grob, alle des Gerichts zu Herrnsheim, bekunden, dass vor Ihnen Caspar Oswald und dessen Ehefrau Maria Magdalena, beide Gemeinsleute, bekunden, dass sie einen wüsten Hausplatz von der Kollektur Herrnsheim für 56 Gulden Kapital, den Gulden zu 60 Kreuzern, zum Hausbau gekauft haben haben. Da sie das Kapital nicht haben, wollen sie dasselbe von 1708 an mit 2 Gulden 45 Kreuzern jährlich, zahlbar an St. Martini, verpensionieren. Als Unterpfand setzen sie den Hausplatz mit dem zu errichtenden neuen Haus, beforcht oben die gemeine "wasser laith", unten und nach dem Wald die Fleckenmauer, nach dem Rhein Michael Schweitzer und Jost Reckert, sowie 1/4 Klauer und 1/2 Morgen Wiese in der "Nawling" (auch mit Beforchungsangaben) bis zur Abtragung der Hypothek.