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Herzog Gerhard verleiht der Stadt Düsseldorf das Weinschröderamt am Rhein und den Gebrauch des Kranen gegen eine Jahresabgabe von 4 fl., sowie die Akz
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Rathausarchiv >> Urkunden Mittelalter und Frühe Neuzeit >> Bruchstück eines Kopial-Buches aus dem 16. Jahrhundert der städtischen Privilegien von 1376 bis 1451
(1450 Oktober 27)
Regest: Herzog Gerhard von Jülich und Berg, Graf zu Ravensberg, verleiht der Stadt Düsseldorf das Weinschröderamt und den Gebrauch des Krans am Rhein gegen eine jährliche, auf S. Andreas fällige Abgabe von 4 rheinischen Florin (3 mark 5 Schilling kölnisch für den Florin gerechnet), ferner die Akzise und Grut (Gruiss) innerhalb der Stadt Düsseldorf mit der Berechtigung, deren Höhe beliebig festzusetzen, wie diese Abgaben bereits durch Brief und Siegel seiner Vorgänger verliehen worden sind. Er verleiht endlich der Bürgerschaft das Recht, Hopfenbier oder Keute zu brauen, wovon Akzise und Grut ebenfalls an die Stadt abzuführen sind. - Siegler: der Aussteller. - Dat. 1450 up sent Jaeris dagh des hilgen mertelers
Die bei Eschbach und Lau genannte Datierung ist wohl falsch. (St. Jaeris und nicht St. Joeris)
Urkunden
Literaturangabe: Lau, Friedrich: Geschichte der Stadt Düsseldorf, Band 1 Abt. 2: Urkunden und Akten; Düsseldorf 1921, Nr. 199
Literaturangabe: H. ESCHBACH, Heinrich: Urkunden zur Geschichte der Stadt Düsseldorf [Teil 2], in: Beiträge zur Geschichte des Niederrheins 5
Bruchstück eines Kopial-Buches aus dem 16. Jahrhundert der städtischen Privilegien von 1376 bis 1451
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.