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Erbschaftsstreit um die Allodial- und Lehngüter der Freiherren von und zu Frentz, nachdem die männliche Linie mit dem am 5. Aug. 1732 verstorbenen Franz Arnold von Frentz, Domkapitular zu Worms, Speyer und Bruchsal, ausgestorben ist. Es handelt sich u. a. um die Herrschaften, Rittersitze und Häuser Frens (Frenz) im Erzstift Köln, Stolberg im Herzogtum Jülich (Kr. Aachen), Kendenich im Erzstift Köln (Kr. Köln), Hof Roethgen (Roetgen) und Katzenbroich (Kr. Schleiden), brabantisches Lehen im Herzogtum Arenberg, Elsum (Selfkantkr. Geilenkirchen-Heinsberg), Schneppenheim (Kr. Euskirchen), Empel (Niederlande) und Meerwijk (Niederlande) in Brabant, Häuser in der Reichsstadt Köln, Güter im Stift Hildesheim und Erzstift Trier. Die Klägerinnen Eva Franziska und Maria Charlotta von Hoheneck beanspruchen das vollständige Erbe aufgrund des Ehevertrags ihrer Mutter Maria Odilia von Frentz zu Frens und Stolberg, der ältesten Schwester des verstorbenen Franz Arnold von Frentz, von 1676, wonach diese oder deren Erben beim Aussterben der männlichen Linie sämtliche elterlichen, brüderlichen und schwesterlichen Erbgüter erhalten sollte. Der Intervenient Ludwig von und zu Leerodt glaubt als Schwiegersohn der Maria Klara von Hoheneck, der verstorbenen älteren Schwester der Klägerinnen, noch bessere Ansprüche auf das Erbe zu haben. Die Beklagten sind die drei Töchter und Schwiegersöhne des verstorbenen Franz von und zu Frens, eines Bruders der Klägerinnenmutter Maria Odilia von Frentz, und Schwestern bzw. Schwager des 1732 verstorbenen Franz Arnold von Frentz sowie die Witwe eines weiteren Bruders der Klägerinnenmutter. Sie verweisen vor allem auf die Testamente des Franz Arnold von Frentz von 1732 zugunsten seiner drei Schwestern und ihrer Erben, des Franz von und zu Frens von 1718, des Johann Sigismund von Frentz von 1710 zugunsten seines Neffen Franz Karl von Frentz (1728 verstorben, Bruder der beklagten drei Schwestern), des Henrich Adolph von Frentz von 1696 zugunsten seines Bruders Franz Karl als sein Universalerbe und des Ferdinand von der Hövelich von 1680 zugunsten desselben Franz Karl von Frentz als Universalerbe des Hauses Lauvenburg. Da die Klägerinnen und deren Mutter in diesen Testamenten nicht begünstigt wurden, könnten sie allenfalls auf 1/7 des Erbes Anspruch erheben, den Anteil ihrer Mutter, die noch 6 Geschwister hatte. Das RKG urteilt am 18. Sept. 1739, daß den Klägerinnen 1/7 von der Hinterlassenschaft ihrer Großeltern Ferdinand von Frentz und Odilia Maria von Efferen zu Stolberg und 1/6 der Erbgüter ihres Mutterbruders Ferdinand von und zu Frens zustehen. Das RKG verweist ferner auf den Prozeß der in diesen Erbschaftsstreit involvierten von Cortenbach (RKG 1221 (C 884/1994)).
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Erbschaftsstreit um die Allodial- und Lehngüter der Freiherren von und zu Frentz, nachdem die männliche Linie mit dem am 5. Aug. 1732 verstorbenen Franz Arnold von Frentz, Domkapitular zu Worms, Speyer und Bruchsal, ausgestorben ist. Es handelt sich u. a. um die Herrschaften, Rittersitze und Häuser Frens (Frenz) im Erzstift Köln, Stolberg im Herzogtum Jülich (Kr. Aachen), Kendenich im Erzstift Köln (Kr. Köln), Hof Roethgen (Roetgen) und Katzenbroich (Kr. Schleiden), brabantisches Lehen im Herzogtum Arenberg, Elsum (Selfkantkr. Geilenkirchen-Heinsberg), Schneppenheim (Kr. Euskirchen), Empel (Niederlande) und Meerwijk (Niederlande) in Brabant, Häuser in der Reichsstadt Köln, Güter im Stift Hildesheim und Erzstift Trier. Die Klägerinnen Eva Franziska und Maria Charlotta von Hoheneck beanspruchen das vollständige Erbe aufgrund des Ehevertrags ihrer Mutter Maria Odilia von Frentz zu Frens und Stolberg, der ältesten Schwester des verstorbenen Franz Arnold von Frentz, von 1676, wonach diese oder deren Erben beim Aussterben der männlichen Linie sämtliche elterlichen, brüderlichen und schwesterlichen Erbgüter erhalten sollte. Der Intervenient Ludwig von und zu Leerodt glaubt als Schwiegersohn der Maria Klara von Hoheneck, der verstorbenen älteren Schwester der Klägerinnen, noch bessere Ansprüche auf das Erbe zu haben. Die Beklagten sind die drei Töchter und Schwiegersöhne des verstorbenen Franz von und zu Frens, eines Bruders der Klägerinnenmutter Maria Odilia von Frentz, und Schwestern bzw. Schwager des 1732 verstorbenen Franz Arnold von Frentz sowie die Witwe eines weiteren Bruders der Klägerinnenmutter. Sie verweisen vor allem auf die Testamente des Franz Arnold von Frentz von 1732 zugunsten seiner drei Schwestern und ihrer Erben, des Franz von und zu Frens von 1718, des Johann Sigismund von Frentz von 1710 zugunsten seines Neffen Franz Karl von Frentz (1728 verstorben, Bruder der beklagten drei Schwestern), des Henrich Adolph von Frentz von 1696 zugunsten seines Bruders Franz Karl als sein Universalerbe und des Ferdinand von der Hövelich von 1680 zugunsten desselben Franz Karl von Frentz als Universalerbe des Hauses Lauvenburg. Da die Klägerinnen und deren Mutter in diesen Testamenten nicht begünstigt wurden, könnten sie allenfalls auf 1/7 des Erbes Anspruch erheben, den Anteil ihrer Mutter, die noch 6 Geschwister hatte. Das RKG urteilt am 18. Sept. 1739, daß den Klägerinnen 1/7 von der Hinterlassenschaft ihrer Großeltern Ferdinand von Frentz und Odilia Maria von Efferen zu Stolberg und 1/6 der Erbgüter ihres Mutterbruders Ferdinand von und zu Frens zustehen. Das RKG verweist ferner auf den Prozeß der in diesen Erbschaftsstreit involvierten von Cortenbach (RKG 1221 (C 884/1994)).
Erbschaftsstreit um die Allodial- und Lehngüter der Freiherren von und zu Frentz, nachdem die männliche Linie mit dem am 5. Aug. 1732 verstorbenen Franz Arnold von Frentz, Domkapitular zu Worms, Speyer und Bruchsal, ausgestorben ist. Es handelt sich u. a. um die Herrschaften, Rittersitze und Häuser Frens (Frenz) im Erzstift Köln, Stolberg im Herzogtum Jülich (Kr. Aachen), Kendenich im Erzstift Köln (Kr. Köln), Hof Roethgen (Roetgen) und Katzenbroich (Kr. Schleiden), brabantisches Lehen im Herzogtum Arenberg, Elsum (Selfkantkr. Geilenkirchen-Heinsberg), Schneppenheim (Kr. Euskirchen), Empel (Niederlande) und Meerwijk (Niederlande) in Brabant, Häuser in der Reichsstadt Köln, Güter im Stift Hildesheim und Erzstift Trier. Die Klägerinnen Eva Franziska und Maria Charlotta von Hoheneck beanspruchen das vollständige Erbe aufgrund des Ehevertrags ihrer Mutter Maria Odilia von Frentz zu Frens und Stolberg, der ältesten Schwester des verstorbenen Franz Arnold von Frentz, von 1676, wonach diese oder deren Erben beim Aussterben der männlichen Linie sämtliche elterlichen, brüderlichen und schwesterlichen Erbgüter erhalten sollte. Der Intervenient Ludwig von und zu Leerodt glaubt als Schwiegersohn der Maria Klara von Hoheneck, der verstorbenen älteren Schwester der Klägerinnen, noch bessere Ansprüche auf das Erbe zu haben. Die Beklagten sind die drei Töchter und Schwiegersöhne des verstorbenen Franz von und zu Frens, eines Bruders der Klägerinnenmutter Maria Odilia von Frentz, und Schwestern bzw. Schwager des 1732 verstorbenen Franz Arnold von Frentz sowie die Witwe eines weiteren Bruders der Klägerinnenmutter. Sie verweisen vor allem auf die Testamente des Franz Arnold von Frentz von 1732 zugunsten seiner drei Schwestern und ihrer Erben, des Franz von und zu Frens von 1718, des Johann Sigismund von Frentz von 1710 zugunsten seines Neffen Franz Karl von Frentz (1728 verstorben, Bruder der beklagten drei Schwestern), des Henrich Adolph von Frentz von 1696 zugunsten seines Bruders Franz Karl als sein Universalerbe und des Ferdinand von der Hövelich von 1680 zugunsten desselben Franz Karl von Frentz als Universalerbe des Hauses Lauvenburg. Da die Klägerinnen und deren Mutter in diesen Testamenten nicht begünstigt wurden, könnten sie allenfalls auf 1/7 des Erbes Anspruch erheben, den Anteil ihrer Mutter, die noch 6 Geschwister hatte. Das RKG urteilt am 18. Sept. 1739, daß den Klägerinnen 1/7 von der Hinterlassenschaft ihrer Großeltern Ferdinand von Frentz und Odilia Maria von Efferen zu Stolberg und 1/6 der Erbgüter ihres Mutterbruders Ferdinand von und zu Frens zustehen. Das RKG verweist ferner auf den Prozeß der in diesen Erbschaftsstreit involvierten von Cortenbach (RKG 1221 (C 884/1994)).
AA 0627 Reichskammergericht, Teil IV: H
Reichskammergericht, Teil IV: H >> 1. Buchstabe H
1732 - 1802 (1496 - 1802)
Enthaeltvermerke: Kläger: Eva Franziska von Hoheneck, Witwe des Werner Friedrich von Harff zu Dreiborn, und Konsorten: ihre Schwester Maria Charlotta von Hoheneck, seit 1733 als Intervenient Ludwig von und zu Leerodt namens seiner Gattin Maria Franziska von Dorth zu Issum, Tochter der Maria Klara von Hoheneck und des Jakob Ludwig Zeino Heinrich von Dorth zu Issum (Kr. Geldern), und ihrer gemeinsamen Kinder Maria Katharina und Friedrich Adolph von und zu Leerodt, seit 1734 als Intervenienten Johann Wilhelm Ludwig von Hagen zu Motten namens seiner Gattin Maria Anna Charlotta von Eltz und Ferdinand Damian von Breidbach, kurtrierischer Obermarschall und Vormund für die unmündigen Kinder des Freiherrn von Ahr (gestorben Okt. 1722) und der Anna Amalia von Eltz (gestorben 1734), seit 1779 F. von Harff zu Dreiborn, Sohn der Klägerin Eva Franziska von Hoheneck Beklagter: Georg Anton Beissel von Gymnich zu Schmidtheim (Kr. Schleiden) namens seiner Gattin Maria Anna von Frentz (Frens) und Konsorten: Maximilian Heinrich Droste zu Vischering zu Darfeld in Westfalen (Kr. Coesfeld), Erbdrost des Hochstifts Münster, namens seiner Gattin Maria Katharina von Frentz, Karl Friedrich Melchior von Kesselstadt zu Fürth (bei Trier) namens seiner Gattin Isabella Therese von Frentz und Anna Maria, Witwe des Franz Karl von Frentz zu Lauvenburg (Kr. Grevenbroich) und Neuenburg (Kr. Grevenbroich), seit 1752 Adolf Heidenreich Droste, seit 1754 Franz Hugo Edmund Beissel von Gymnich, seit 1782 auch Hugo von Kesselstadt und verwitwete Freifrau von Kerckerinck (Kerkering), geborene Droste von Vischering (Fischering) Prokuratoren (Kl.): Lic. Johann Franz Wolff 1732 - Subst.: Lic. Anselm Franz Spoenla - Dr. Johann Jakob Zwirlein 1733 - Subst.: Lic. J. C. M. Heeser iunior - Dr. Johann Goy 1734 - Subst.: Lic. Leonhard Krifft - Lic. Damian Ferdinand Haas 1779 - Subst.: Lic. Hermann Joseph Schick - Dr. Franz Karl von Sachs [1782] 1784 Prokuratoren (Bekl.): Lic. Johann Melchior Deuren 1732 - Subst.: Lic. Ambrosisus Joseph Stephani - Lic. Johann Werner 1752 - Subst.: Lic. Gotthard Herth - Subst.: Lic. Johann Jakob Duill 1754 - Dr. Franz Philipp Felix Greß 1782 - Subst.: Lic. Johann Georg Karl Vergenius Prozeßart: Citationis ad videndum sese manuteneri, in eventum vero immitti ex interdicto quorum bonorum et condemnari, nunc (1739) citationis decisae Instanzen: RKG 1732 - 1802 (1496 - 1802) Beweismittel: Ehevertrag von 1676 zwischen Johann Felix (Foelix) von Hoheneck, kurmainzischem Kämmerer, Sohn des Philipp Franz von Hoheneck zu Wörth, kurmainzischen Rats, und der Maria Margaretha von Dalberg, Kämmerin von Worms, sowie Maria Odilia von Frentz zu Frens und Stolberg, der ältesten Tochter des Ferdinand von und zu Frens, kurköln. Erbkämmerers, Geheimen Rats und Amtmanns von Hülchrath, und der Odilia Maria von Efferen zu Stolberg (Q 5). Stammtafel der Nachkommen von Adolph Sigismund von Frentz zu Frens und Kendenich und Maria Katharina von Aldenbrück gen. Velbrück zu Neuenburg (Q 6, vervollständigt in Q 15, 21 und 50). Insinuationsgebühren (Q 11). Testament des Franz Arnold von und zu Frens, Domherrn zu Worms, Speyer und Bruchsal, von 1732 (Q 14). Testament des Johann Sigismund von Frentz von 1710 (Q 16). Ehevertrag von 1700 zwischen Maria Klara von Hoheneck und Jakob Ludwig Zeino Heinrich von Dorth zu Issum, Obrist eines Regiments zu Pferd der niederländischen Generalstaaten (Q 23). Lehnsbrief des Herzogs Philipp Franz von Arenberg, Aarschot und Croy von 1664 für Odilia Maria von Efferen zu Stolberg, verheiratete von Frentz, namens ihres Sohnes Franz von und zu Frens betr. Hof „Rotgen“ und Katzenbroich (Kr. Schleiden) (Q 28). Belehnung der Söhne des verstorbenen Ferdinand von Frentz und Stolberg mit dem Rittersittz Elsum und Gut Cromland 1693 (Selfkantkr. Geilenkirchen-Heinsberg) (Q 29). Lehnsprotokoll der Lehns- und Mannkammer von Lommersum von 1698 betreffend Investitur Johann Sigismunds von Frentz, Domkantors und -kanonikers zu Trier, Worms und Hildesheim, mit dem brabantischen Lehen Schneppenheim im Kirchspiel Lommersum (Kr. Euskirchen) (Q 30). Pfandverschreibung von 1686 zwischen dem Vormund der minderjährigen von Frentz zu Frens und Stolberg und den Eheleuten Johann Peter von Meinertzhagen und Sophie de Roy betr. einen Hof im Amt Hülchrath (Kr. Grevenbroich) (Q 31). Quittung der Katharina von Schonheim, geborene Heufft, der Maria Christina Heufft und des Adolph Daniel Heufft über die Schuldentilgung der Söhne des verstorbenen Ferdinand von und zu Frens und Stolberg (Q 32). Urteil von 1692 in Schuldforderungssachen der Witwe Ziman, wiederverheiratet mit Lic. Kempis ./. die Brüder von und zu Frens (Q 33). Weitere Dokumente über die Lasten der Lehns- und Erbgüter (Q 34ff.), darunter eine Pfandverschreibung des Adolph Sigismund von und zu Frens und Kendenich, Erbkämmerers und Landhofmeisters des Erzstifts Köln, nach dem Tod seiner Gattin Maria Katharina von Aldenbrück gen. Velbrück für den Kölner Ratsverwandten Hieronymus de Klerck von 1644 (Q 39). Urkunde der Brüder Ferdinand, Franz Karl und Johann Sigismund von Frentz von 1686 über rückständige Zahlungen für die Stiftung des Johann Raitz von Frentz zu Schlenderhan, Propstes des Domstifts zu Lüttich und zu St. Martin in Lüttich, pfalzneuburgischen Geheimen Rats und Kanzlers (Q 40). Detaillierte Rechnungen über Bau- und Reparaturkosten am Haus Frens von 1696 - 1728 (Q 42-44). Testament des Henrich Adolph von Frentz zu Stolberg, Domkapitulars von Hildesheim, von 1696 (Q 45). Erbteilungsvertrag von 1696 zwischen den Brüdern Franz Karl, Johann Sigismund und Franz von und zu Frens und Stolberg nach dem Tod ihrer Brüder Ferdinand und Henrich Adolph (Q 46). Ehevertrag von 1681 zwischen Anna Margaretha Antonetta von Frentz und Kendenich, Tochter des Ferdinand von Frentz und der Odilia Maria von Efferen zu Stolberg, und dem Obristen Friedrich Ernst von Eltz, Sohn des kaiserl. und lothringischen Obristen Philipp Adolph von Eltz und der Eva von Dern (Dheren) (Q 66). Urkunde des Johann Wilhelm Ludwig von Hagen zu Motten und Buschfeld, Gatten der Maria Anna Charlotta von Eltz, Tochter des Friedrich Ernst von Eltz, über seine Kreditaufnahme bei Johann Sigismund von und zu Frens von 1710 (Q 63). Lehnsbrief des Herzogs Wolfgang Wilhelm von Jülich-Berg für Ferdinand von Frentz als Gatte der Odilia Maria von Efferen nach Johann Dietrich von Efferens Tod betr. die Unterherrschaft Stolberg von 1649 (Q 70). Vergleich von 1652 zwischen Maria von Orsbeck, Witwe des Henrich Hattard von Metternich zu Zievel, trierischen Amtmanns zu Cochem, Daun und Ulmen, und ihren geistlichen Schwägerinnen Gertrud und Klara von Metternich (Q 71). Auszug aus dem Handelsbuch des Kölner Kaufmanns und Ratsverwandten Martin von Hassel von 1667 - 1688 (Q 72). Vertrag des Johann Sigismund und Jobst Edmund von Reuschenberg sowie der Maria Klara von Reuschenberg, geborene Freiin von Virmond, betreffend Verkauf des Hauses Elsum an Franz von und zu Frens von 1702 (Q 74). Urkunde des Jobst Edmund von Reuschenberg und der Maria Klara von Virmond von 1708 über die Verpfändung von Haus und Herrschaft Kendenich (Q 78). „Erbgiftbrief“ Herzog Wilhelms von Jülich-Berg von 1496 für Vincentius von Efferen betr. Schloß und Herrschaft Stolberg (Q 86). Lehnsbrief des Herzogs Philipp Wilhelm von Jülich-Berg 1665 für Ferdinand von der Hövelich zu Lauvenburg und Frens namens seiner Mündel, der minderjährigen Kinder des Ferdinand von Frentz und der Odilia Maria von Efferen betr. Stolberg (Q 91). Lehnsbrief des Herzogs Johann Wilhelm von Jülich-Berg von 1694 betr. Stolberg (Q 92). Ehevertrag zwischen Anna Margaretha Antonetta von Frentz und Friedrich Ernst von Eltz von 1681 (Q 101). Originale Obligation des Johann Wilhelm Ludwig von Hagen von 1710 (Q 107, befindet sich in Bd. V 273-275). Auszug aus dem Testament des Franz von und zu Frens, Domkapitulars von Hildesheim und Paderborn (gestorben 21. Feb. 1685) (Q 112). Erbteilungsverträge von 1684 und 1685 zwischen den 5 Söhnen des Ferdinand von Frentz und der Odilia Maria von Efferen (Q 121). Stammtafel des Johann Otto Kolff zu Vettelhoven und der Ursula von Berg gen. Blens (Q 125, vervollständigt in Q 178). Präzedenzurteil des jül. Hofgerichts in Erbteilungssachen Maria Barbara Alexandrina von Berthold (Bertold), geborene von Vlatten ./. Johann Wilhelm von Vlatten von 1680 (Q 128). Spezifizierung des Cromlander Lehens (Q 130). Kaufvertrag zwischen Melchior Rutger von Kerich, Bürgermeister von Köln, und Maria Sibylla von Kerich, geborene de Bruin, als Käufern und den Eheleuten Karl Friedrich Melchior von Kesselstadt und Isabella Theresia von Frentz zu Kendenich als Verkäufern des Rittersitzes Elsum von 1748 (Q 131). Urteile in Sachen Maria Anna, verwitwete von Frentz, nachher verheiratete von Cortenbach, nun Henrich Ferdinand von Cortenbach ./. die Erben der verstorbenen Brüder von Frentz von 1744, 1745, 1753 u. a. (Q 144 - 155). Vertrag der Brüder Ferdinand, Johann Adolf, Johann Sigismund und Franz von Frentz von 1661 (Q 160). Testament des Ferdinand von der Hövelich, Witwers der Maria Klara Schenck, von 1680 (Q 161). Testament des Franz von und zu Frens von 1718 (Q 166). Testament der Katharina Charlotta Odilia Elisabetha, verwitwete von Frentz zu Frens, von 1722 (Q 171). Urkunde des Bischofs Jodocus Edmund von Hildesheim von 1689 (Q 172). Rechtsgutachten der Advokaten Trivelli und Müller, immatrikuliert an der kurköln. Hofkanzlei, von 1785 (Q 182) und Schram und Friderichs, immatrikuliert am jül. Hofgericht, von 1783 (Q 183). Urteil vom 29. Nov. 1792 in Erbschaftssachen von Spies zu Rath ./. Rudolf Maria, Burggrafen zu Waldbott - Bassenheim, Freiherrn von Waldbott - Bornheim u. a. (Q 190). Originaler Ehevertrag von 1648 zwischen Ferdinand von Frentz, Sohn des Adolph Sigismund von Frentz zu Kendenich und der Maria Katharina von Aldenbrück gen. Velbrück, sowie der Odilia Maria von Efferen zu Stolberg, Tochter des Johann Diethrich von Efferen und der Wilhelmina Gertrud von Metternich zu Zievel (V 262-270 = Q 192*, Abschrift Q 165). Beschreibung: 5 Bde., 19, 5 cm; Bd. I: 2,5 cm, 122 Bl., gebunden; Prot.; Bd. II (vorher Bd. III): 4,5 cm, Bl. 1 - 301, gebunden; Q 1 - 80; Bd. III (vorher Bd. IV): 5,5 cm, Bl. 302 - 597, gebunden; Q 81 - 138; Bd. IV (vorher Bd. V): 2,5 cm, Bl. 598 - 775, gebunden; Q 139 - 179; Bd. V (vorher Bd. II): 4,5 cm, 280 Bl., lose; Q 180 - 195. Vgl. auch RKG 1221 (C 884/1994), 1222 (C 885/1995), 1759 (F 342/1189) bis 1762 (F 345/1192). Lit.: Johann Peter Dethier, Beiträge zur vaterländischen Geschichte des Landkreises Bergheim, Köln 1833, S. 97ff.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.