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Jakob Frischlin
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 1 Allgemeine Sammlung von ungedruckten Schriften zur Landesgeschichte
Allgemeine Sammlung von ungedruckten Schriften zur Landesgeschichte >> Die Handschriften
1578-1590
Beschreibung:
327 Bl • 30 x 21 • Waiblingen • 1578-1590
Textverlust vor 209r (Falz), s. Hs 12, 317 • 69r-245r 33 aufgeklebte, rot kolorierte Holzschnittdrucke von Ortswappen, ähnlich LBS Cod. hist. Fol. 413; 1r, 7r 3 aufgeklebte Holzschnittdrucke des württ. Wappens; 104r, 187r 2 Wappenfederskizzen (Heidenheim, Pfullingen) • Schweinslederband, Ende 16. Jh., Streicheisenlinien und Einzelblindstempel der Werkstatt von Johannes Zoll, Tübingen, vgl. E. KYRISS, Verzierte gotische Einbände, Tafelband 1 (1953) 174 Nr. 1, 2, 4, 7; 2 Messingschließen mit Lederriemen; Spiegel und Vorsatzbl im 20. Jh. restauriert.
Konzept von Jakob Frischlin (1556-1621, vgl. NDB 5, 620), damals (2r) latteinischen Schullmaistern zu Waiblingen (1578-1594) • Rückspiegel o. M. Martin Feyhel {Veyhel}, Diaconus de Duttlingen (1588-1590, vgl. SIGEL XIV, 360) • Einbandvorders. alte Signatur 68 • Da Johannes Betz (1613-1671) diese Hs abschreibt, ist sie wohl damals schon Archivbesitz, vielleicht 'Miscell. Fol. Nr. 38' in J. BETZ, Catalogus librorum, HStA A 265 Bü 143 S. 6.
Enthält: 1r-209r JACOB FRISCHLIN: CHOROGRAPHIA. (3r-6r) Liste der Amtsstädte Württembergs und ihrer Dörfer; (7r-14v) allgemeine Beschreibung; (14v-56v) Klöster, eingefügt sind dichterische Teilübersetzungen von N. FRISCHLIN, Monasteria ducatus Wirtembergici (Anhang zu N. FRISCHLIN, Stipendium Tubingense, 1569, auch Operum poeticorum N. FRISCHLINI ... pars elegiaca, 1601, lib. 4); (69r-209r) weltliche Ämter; Abschrift Hs 12, 1-318.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.