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Personalangelegenheiten des Lehrkörpers
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Bestände des Hochschularchivs der RWTH Aachen >> 2 Nr. 194 - Nr. 536
Sept.1926 - Mai 1931
Enthält: Akte zitiert von Amelie Kreutz "Die Verfolgung der Juden im Dritten Reich in Aachen", Aachen, Pädagogische Hochschule, 1. Examensarbeit, 1976. s.auch B 6.Beschwerden des AStA beim Reichskommissar gegen Mitglieder des Lehrkörpers, 18.3.33:Dr. Harig, Assistent beim Lehrstuhl f. theor. Physik,Prof. Dr. Meusel,Prof.Dr. Blumenthal,Dipl.-Ing Hellmann, Assistent bei Prof.Dr. Blumenthal,Prof Fuchs;Korr. Rektor Prof. Röntgen ,it Reichskommissar und Ministerium wg. AStA- Schreiben v. 18.3.33;Beschwerden des AStA beim Reichskommissar gegen Mitglieder des Lehrkörpers, 10.4.33,Prof. Hopf,Prof. Maedge;Als jüdische Mitglieder des Lehrkörpers vom AStA beim Reichskommissar denunziert, 10.4.33:Prof. Dr. von Kármán;Prof Dr. Ruer,ao.Prof. Dr. Salmang,ao.Prof. Dr. Levy,Privatdozent Dr. Strauss;Korr. Honorarprof. Dr. Richard Grün in einer Schiedsgerichtsangelegenheit, 1932-35;Korr. anl. des Todes von Prof. Dr. Alexander Clasßen (Personalunterlagen), 1933/34;Zwangsweise Entlassung aufgrund Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7.4.33 folgender Mitglieder des Lehrkörpers:Prof.Dr. Levy, Erlass v. 4.9.33,Priv.Doz Dr. Leopold Pick, Erlaß v. 4.9.33,Prof. Meusel, Erlass v. 20.9.33,Prof. Blumenthal, Erlass v. 22.9.33,Prof Fuchs, Erlass v. 23.9.33;Beurlaubung von Prof. Hopf, Erlass vom 29.4.33 und am 22.1.1934 in den Ruhestand versetzt;Verhaftung von der politischen Polizei am 27.4.33:Prof. Meusel,Prof.Dr. Blumenthal,Korr. hierüber , 1933;Beurlaubung mit sofortiger Wirkung von Lehr- und Forschungstätigkeit durch Minister f. Wissenschaft, Kunst und Volksbildung am 29.4.33 von:Prof. Hopf,Prof. Meusel,Prof. Fuchs,Prof. Mautner,Prof. Levy,Priv.-Doz. Dr. Strauss,Priv.-Doz. Dr. Pick;Entlassung aus dem Staatsdienst, 20.9.33:Prof. Meusel;Ernennung zum wissenschaftlichen Mitglied des Kaiser - Wilhelm - Instituts für Silikatforschung: Prof.Dr. Salmang, 14.9.33;Beendigung des Dienstverhältnisses von Prof. Salmang, 7.11.35;Beendigung der Beurlaubung am 4.10.33 von:Prof. Dr. Mautner,Priv.Dozent Dr. Strauß;Beurlaubung am 10.5.33 und Entlassung am 4.10.44 von Prof. Blumenthal;Beschwerde seitens der Kreisleitung der NSDAP und Entbindung von Lehrauftrag: Prof.Dr. Schreber, 1934/35;Curriculum vitae (12.2.32) von:Prof. Hugo von Reiche,Prof. Dr. Karl Henrici;Ehemalige TH - Profeesoren, die an ausländischen Hochschulen tätig sind, 22.11.32:Prof. Dr. von Kármán, California Institute of Technology, Passadena, California,Prof.Dr. Wieserberger, von 1922 - 30 wiss. Berater am Aerodynamischen Institut der Universität Tokyo,Prof. Dr. Lutz, Drontheim/Norwegen, Technische Hochschule,Prof. Blumenthal und Prof. Hopf haben Gastvorlesungen in Russland gehalten;Anklage gegen Dr.-Ing. Albert Sufrian wg. Verletzung des Urheberrechtes, 5.4.33;Entzug der Lehrbefugnis:Dr. Leopold Pick, 4.9.33,Hon.Prof. Dr. Guttmann. 18.8.33,Ausscheiden aus dem Lehrkörper der TH nach Umhabilitation von Priv.Doz.Dr. Walter Krings, 1933;Flugblatt über Prof. Lemmermann, Nov.1933;Entlassung (auf Antrag) aus dem Staatsdienst von Prof. Kármán zum 1.4.34;Anfragen des Rektors der TH München, Dez.1933, betreff:Prof. Sauer,Prof. Schallbroch, Ruf nach TH-München angenommen, April 1934;Anfrage wg. einer Lehrstelle im Ausland von Priv.-Doz. Aders, Jan 1934;Unhabilitation nach Göttingen: Dr. Krings 1934;Gesuch auf Bereitstellung von Mitteln von Priv.-Doz. Dr. Kurt Rauh, 1934;Schreiben von Maria Kaulhausen, Lektorin d. Sprachkunde am Dr. Strauß, 6.7.34;Auskünfte an die NSDAP 20.7.34 über: Helmut Pfannmüller, Kurt Mayer, Erich Marquard, Karl Hüter, Franz Jesse, von zur Mühlen, Hans Esser, Walter Grösser;Auskunft an Privat über Prof. Georg Vortmann 11.8.34;Verleihung des Großoffizierskreuz des Königs von Italien an Prof. Finzi, Aug. 34;Stiftung eines Ehrenkreuzes f. Frontsoldaten und Kriegsteilnehmer, 1934;Einberufung Prof. Christ zum Ausbildungskurs f. Flugzeugführer, 1934 und Ariernachweis, 1935;Berufung von Prof. Dr. Paul Ramdohr an die Uni Berlin, 1934;Todesanzeige Prof. Hans Haussmann, 24.10.34;Anfrage über Prof. Wieler (fälschlich Wieland) 20.11.34;Anfrage über Prof. Dr. A. Schleicher, Jan. 35;Anfrage über Prof. Dr. Kellermann, Aug, 35;Aufforderung an Prof. H. Nieten zur Mitgliedschaft bei der N.S. Voklswohlfahrt, 1935;Beschwerde des Dr. G. Petunnikov, Belgrad über Priv.Doz. Dr.C.Hahne AC, 1933;Ausscheiden des Generalmusikdirektors Honorarprof. Dr. Peter Raabe, wg Übersiedlung nach Weimar 14.6.35;Todesanzeige Alexander Brussow, 16.6.35;Anfrage Honorarprof. Dr. Hans Spiegel wg. Mitgliedschaft zur Reichskammer der bildenden Künste, 1.7.35 u. 24.7.35, Febr./März 1936;Liste der Mitglieder des Lehrkörpers, die eine ausländische Staatsangehörigkeit besaßen oder besitzen, Stand 12.7.35:Dr. Leo Finzi, Prof.Dr. Paul Langer, Prof.Dr. Leo von zur Mühlen, Dr. Ernst Scharff, Josef Wintraeken, Nikolaus Wark, Dr. Karl Schwarz;Berufung von Dr. Hans Ehrenberg auf den Lehrstuhl f. Mineralogie, 1,12.34 (Schreiben vom 22.7.1935);Liste der nichtarischen Mitglieder des Lehrkörpers, 23.7.35: Prof. Salmang, Honorarprof. Mautner;Nichtarisch versippt: Prof. Haas. Todesanzeige 15.10.35;Dr.-Ing E.H. Carl Arnold zum stellvertretenden Leiter des Amtes f. Arbeitsführung und Berufserziehung bestimmt, 4.7.35;Dienstverfahren gegen Honorarprof. Dr. Pirlet, 1935/36;Gutachten über die politische Einstellung von Prof. Dr. Breddin durch Rektor Gruber,10.9.35, weiteres Schreiben 20.12.35;Gutachten über die persönlichen Verhältnisse von Prof.Dr. Wilhelm Gemünd durch Rektor Gruber, 18.12.35;Lister der seit 1870 tätig gewesenen und noch tätigen Prof. f. Physik, Stand 9,12.35;Korr. wg. Mitgliedschaft bei der N.S.V. von:Prof. Dr. A. Berroth, Jan 1936,Prof. Dr. Max Eckert, Febr./März 1936;Ablauf der Verlängerung der Assistentenstelle des n.b.a.o.Prof. Dr. H. Kirschnaum, 1.4.36.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.