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Lehenaufsage Wilhelms von Maßbach an Konrad [von Hanau], Abt von Fulda, bezüglich seines Burglehens zu Burg Saaleck
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Urk. 76, R I b Fulda (Lehenverzichtbriefe von Mosbach)
Urk. 76 Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b]
Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b] >> 13 Familien M >> 13.21 von Maßbach
1381 Oktober 16
Ausfertigung, Pergament, anhängendes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... nach Cristi geburte druewtzehenhundert iare und in dem ein und achtzigesten iare ane deme nehesten sunabendt vor der eilfftusendt iungfrauwen tag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Wilhelm von Maßbach (Maspach) sagt Konrad [von Hanau], Abt von Fulda, seine Rechte an seinem Burglehen zu Burg Saaleck (Salegke) [Gem. Hammelburg, Lkr. Bad Kissingen] auf, das aus zwölf Maltern Korn und Hafer sowie zwei Pfund und acht Schillingen Hellern jährlicher Rente von drei Huben in Hundsfeld (Huntsfelt) [ehemalige Gem. im Lkr. Bad Kissingen] besteht und das er bisher vom Abt zu Lehen hatte, und bittet mit Apel Küchenmeister (?) den Abt, seinen Vetter Wilhelm von Schletten (Sleten) damit zu belehnen. Siegelankündigung.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vgl. auch Schannat, Client. Fuld. Nr. 390.
Siehe dazu Urk. 76 Nr. 3588: Belehnung Wilhelms von Schletten mit dem abgetretenen Burglehen.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.