Elisbeth Sattler, B. zu Kirchheim, die sich auf Warnung durch die Ehefrau des Peter Schriber und nach der Verhaftung des Hans Michel von Bissingen, der ihr Briefe Hz. Eberhards [II.] überbracht hatte, zu Kirchheim in das Kloster gegangen, jedoch von Hz. Ulrich wieder herausgelassen worden war, sagt unter Eid aus: Sie habe sich auf Grund jener Warnung ins Kloster begeben. Sie habe die Briefe Hz. Eberhards mit der Weisung erhalten, sie dem Prokurator zu Konstanz zu schicken; dies habe sie aber nicht getan; sie habe den Herzog [Eberhard] jedoch darum gebeten, ihr dieses Verhalten nicht in Unganden anzusehen und sie künftig mit solchen Dingen nicht mehr zu beschweren. Außerdem verspricht sie bei ihrem Eid, künftig alle ihr von Hz. Eberhard zugehenden Schreiben unverzüglich dem Vogt zu Kirchheim zu übergeben und Briefe an Hz. Eberhard nicht zu überbringen. Zur Sicherheit stellt sie zwei Bürgen, die zusammen mit 100 fl haften. Bürgen: Matheus Binder, ihr Ehemann, und der ehrsame Niklaus Sattler, ihr Vetter, Chorherr zu Stuttgart

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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