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Gau-Algesheim: Henne Kelbeln, Unterschultheiß, Henne von Wallertheim, Pedir Wintzing und Henne von Bubenheim, Edelknechte, Heintze Flugel, Heintze...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 6 Orte, Buchstabe G >> 6.2 Gau-Algesheim
1395 Juni 28
Mainz, St. Stephan
Ausfertigung, Pergament, drei angehängte Siegel (beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno 1395 feria secunda post diem sancti Johannis baptiste
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Gau-Algesheim: Henne Kelbeln, Unterschultheiß, Henne von Wallertheim, Pedir Wintzing und Henne von Bubenheim, Edelknechte, Heintze Flugel, Heintze Padinhucher, Heintze Stahel, Pedir Knecht, Pedir Gyse, Henne Knauff, Pedir Mul, alle Bürger und Schöffen des Gerichts in Gau-Algesheim, bekunden, dass vor ihnen Pedir Huffenail und Lutze, seine Frau, aus Gau-Algesheim dem Dechant und Kapitel von St. Stephan in Mainz zu deren gemeiner Präsenz einen Gulden ewige Gülte, Mainzer Währung, Martini nach Mainz fällig, verkaufen. Dafür setzen sie als Unterpfand verschiedene aufgezählte Güter in der Gemarkung Gau-Algesheim, die sie vor den Ausstellern Heinrich von Gerau, Kanoniker und Kämmerer des Stifts St. Stephan mit Halm und Mund auftragen. Bei versäumter Zahlung können die Unterpfänder aufgeholt werden.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Algesheim Ein Gulden gülts .... praesentias S. Stephan Stifts anno 1395 terno S. Martini ....
Vermerke (Urkunde): Siegler: Rost von Schönberg (Schonenborg), Amtmann in Gau-Algesheim; Junker Henne von Wallertheim (Waldirtheim); Junker Henne von Bubenheim (Bubinheim)
maschinenschriftliches Vollregest liegt bei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.