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Obst- und Gartenbauverein e.V. (1912 - 1937)
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Enthält:
Die Chronik des Vereins berichtet eingehend über die Tätigkeit während der Jahre 1912 - 1937. Vereinsgründung durch Regierungspräsident Graf von Brühl
Vorsitzende: 1912 - 1918 Postsekretär Bausinger, 1918 Studienrat Grünewald, 1919 - 1934 Rektor Keller, 1934 - 1937 Postmeister Stehle
Die Mitgliederzahl stieg dauernd bis 1926 auf über 500, ging aber bis 1937 auf 350 zurück, insbesondere als die Nachfrage nach Gartenland und Gemüse seit 1930 nachgelassen hat und in den Geschäften wieder reichlich Gemüse angeboten wurde. Vereinsbeitrag RM. 1,- jährlich, als Vereinsgeschenk zumeist ein Gartengerät
Dank großen Entgegenkommens der Stadt und des Fürstlichen Rentamts konnten während der Inflationsjahre mehrere 100 Grundstücksanteile in Größe von 3 - 4 Ar zum Anbau von Kartoffeln und Gemüse durch den Verein verteilt werden. Die Vereinschronik ist gewissenhaft geführt worden und wurde durch Ausschnitte der Volkszeitung über Versammlungen, Ausstellungen, Lehrgänge, Kurse, Bemühungen zur Hebung des Gartenbaus und der Vorgärten und Blumenfenster, ergänzt. Die Vereinssatzungen vom Juni 1912 wurden durch die neuen Statuten vom 16.9.1921 ersetzt
Den Schriftführern: Lehrer Pfister, Rendant Strobel, Keller, Justizinspektor Hahn, Steuerinspektor Schenk sowie dem Geschäftsführer Hofsteinmetzmeister Ehinger gebührt mit den Vorsitzenden für die zum Wohle der Bürgerschaft geleistete selbstlose ehrenamtliche Tätigkeit Anerkennung
Abgeschlossen, 3.3.1946. Keller
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.