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Reichshofratsprozess wegen der Sequestration des Hilchenbacher Stammteils im Sukzessionsstreit zwischen den katholischen und evangelischen Fürsten zu Nassau-Siegen
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Reichshofratsprozess wegen der Sequestration des Hilchenbacher Stammteils im Sukzessionsstreit zwischen den katholischen und evangelischen Fürsten zu Nassau-Siegen
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Berichte über die im Siegenschen Sukzessionsstreit bislang geführten Prozesse (auch gedruckt 1688); Protokollauszüge der kaiserlichen Kommission zur Beilegung des Sequestrations- und Sukzessionsstreits; Abschriften von Appellationen, Suppliken, Revisionen, Remonstrationen, Memoriale, Gravamina; Druckschriften zum Siegenschen Sukzessionsstreit (1685); Gemeinsame Petition der Fürstin Elisabeth Charlotte zu Nassau-Siegen, des Fürsten Johann Franz Desideratus zu Nassau-Siegen, des Fürsten Heinrich zu Nassau-Dillenburg und der Prinzessin Albertine Agnes von Oranien-Nassau an den Kaiser (05./15.08.1685); Petition des Fürsten Johann Moritz zu Nassau-Siegen an den Kaiser (14./24.10.1685); Supplik und Exzeption im Sukzessionsstreit zwischen Fürst Wilhelm Hyacinth zu Nassau-Siegen und Fürst Friedrich Wilhelm Adolph zu Nassau-Siegen (1705).
408 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.