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Verordnungen und Anschreiben des Konsistoriums zu Siegen an die Geistlichen im Lande.
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Verordnungen wegen der monatlichen Bettage und des Betens an Buß-, Bet-, Fast- und Feiertagen; Anweisungen des Konsistoriums für die Pastoren des Landes; Korrespondenzen einzelner Pastoren; Anwendung von Formeln für die Taufe von Hurenkindern (1676, 1695); Kirchenvisitationen der Konsistorialräte Luck und Knabeschuh; Einsendung von Bettagskollekten; Besetzung von vakanten Pfarrstellen; Trauergebete und Trauergeläute auf den Tod von Fürstinnen und Fürsten; Gebete auf die glückliche Rückkehr von Fürsten und auf glückliche Entbindungen von Fürstinnen; Anzeigepflicht von Zwiespalt und Schlägerei vor dem Lokalgericht anstelle eigenmächtiger Handlungen (1707); Verlesung eines Edikts wegen Austreibung der Zigeuner und Landstreicher außer Landes (1707); Aufstellung einer Nachtwache zur Vermeidung feindlicher Invasion (1708); Formel des großen Buß-, Fast- und Bettages (1709); Verordnung wegen Einhaltung der Arbeitstätigkeit der Hammerschmiede an Sonn- und Feiertagen (1710); Verbot der Kopulation von Soldaten durch die Pastoren ohne Spezialerlaubnis (04.07.1711) Verordnungen der Fürsten zu Nassau-Siegen für das Konsistorium z.B. über den Verkauf des Pfarrhauses in der Hundtgasse (1660), wegen Anstellung von Ehreninspektoren (1668), wegen Zelebrierung eines Bettages auf die Entdeckung eines Mordkomplotts gegen den englischen König Wilhelm III. (1696). Korrespondenten u.a.: Laurentius Ludolphus (Siegen), Johann Moritz Fürst zu Nassau-Siegen, Pastor Johann Friedrich Herbst (Siegen), Sebastian Walrab, Pastor Caspar Erlenhoff (Oberfischbach), Pastor Johannes Landtmann (Freudenberg), Pastor Johann Daniel Sell (Holzklau), Pastor H. Solbach (Krombach), Pastor Philipp Lütger (Ferndorf), Pastor Hermann Hambloch (Müsen), Pastor Johann Henrich Schmidt (Hilchenbach), Caspar Eberhard (Siegen), Pastor Friedrich Heil (Fischbach), Pastor Caspar Erwing (Siegen), Pastor Stenzius (Freudenberg), Konsistorialrat und Inspektor Friedrich Luck (Siegen), Pastor Johannes Brücher (Siegen), Pastor Heinrich Culbach (Oberholzklau), Konsistorialrat Johann Balthasar Knabeschuh (Siegen), von Hoff (Siegen), von Neuhoff (Siegen), J. Gessert (Siegen), M. Holtzklau (Siegen), Wildt (Siegen), J. A. Denhard, Winter, Adami (Siegen), H. Haeger, Pastor Daniel Elling (Siegen), Pastor Gottfried Treuer (Siegen), Martin Winchenbach (Dillenburg).
409 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.