Georg Vogel von Sausenthal ("Saussentall") [Gde. Wiesenbach/Lkr. Günzburg] verkauft den Ratsherren Leo Krafft, Johann Baldinger und Andreas ("Enderiß") Scheller, derzeit Pfarrkirchenbaupfleger in Ulm, einen jährlichen Zins von 5 Gulden Ulmer Währung, den Gulden zu 15 Batzen oder 60 Kreuzer gerechnet. Der Zins gefällt von 10 Jauchert Reutäckern in Sausenthal. Diese sind dem Prämonstratenserchorherrenstift Roggenburg [Lkr. Neu-Ulm] zinspflichtig und werden als Pfand für die fristgerechte Entrichtung des Zinses eingesetzt. Die Käufer haben ihm für den Zins 100 Gulden bezahlt. Ammann und Gericht zu Wiesenbach [Lkr. Günzburg] bekennen, dass sie den Wert der Äcker auf mindestens 340 Gulden geschätzt haben. Damit sind diese als Pfand für den Zins ausreichend.