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Ehrensold
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Enthält: Bewerbungen, Bewilligungen weiterer Ehrenpensionen (Ehrensold) durch das Kultusministerium. Vorschläge (teilweise von Akademiemitgliedern) für den Ehrensold zugunsten von: Ernst Eduard Taubert, D. Arnold Mendelssohn (Kirchenmusiker), Otto Taubmann, Gustav Meyrink (Dichter), Else Lasker-Schüler, Johannes Schlaf (bewilligt 1928), Hermann Stehr, Wilhelm Schmidtbonn (bewilligt 1928), Otto zur Linde, Julius Jacob, Ernst Wenck, Ludwig Cauer (bewilligt 1928, 1933), Georg Mossony, Albert Lamm (Landschaftsmaler), Otto H. Engel (Maler, bewilligt 1928, 1933), Ernst Henseler (Maler), Prof. Günther (Bildhauer), Hugo Kaun (bewilligt 1928, 1933), Emil Nikolaus Freiherr v. Reznicek (bewilligt 1928, 1933), Felix Woyrsch (Kirchenmusikdirektor, bewilligt 1932), Fechner (Porträtmaler), Max Kretzer (Dichter), Georg Schöbel, Paul Graener (Komponist, bewilligt 1929), Ludwig Dettmann (Maler, bewilligt 1930), Constantin Starck (Bildhauer, bewilligt 1932); weitere Bewerbungen oder Vorschläge: Jacob Esch (Chorleiter), V. Norden (Schriftsteller), H. Seyffarth [Seyfardt], M. v. Rüdiger (Maler). Steuerfreiheit für den staatlichen Ehrensold, dazu Beschwerde von Prof. Kaun (Bl. 138-145, 172-174, 189-191, 194-199); Ablehnung des Ehrensoldes von Ludwig Dettmann (Brief an Max Liebermann, Bl. 161-162); Berichte über die Gewährung von Ehrensold seitens der polnischen und der tschechoslowakischen Regierung (Bl. 108-111); Schwierigkeiten bei der Überweisung des Ehrensoldes an Wilhelm Schmidtbonn, Zustimmung zur Beibehaltung seines Wohnsitzes in der Schweiz (Bl. 73); Verleihung des Ehrensoldes an Gerhard v. Keussler in Australien (Bl. 19-20), Einschätzungung seiner künstlerischen Bedeutung (Bl. 7). Enth. u.a.: Protokolle folgender Sitzungen: Sektion bildende Künste, Senat, 23. März 1928 (vgl. PrAdK 1224); 8. Nov 1929, 28. März 1930, 8. Apr. 1932 (Bl. 167-170, 151-155, 78-79, vgl. PrAdK 1225). Sektion bildende Künste, Senat und Genossenschaft, 18. Nov. 1929 (Bl. 164-166, vgl. PrAdK 1224). Sektion Musik, Senat: 26. März 1928: Neue Vorschläge für den Ehrensold, Hugo Kaun und v. Reznicek; Beschwerde des Gesangslehrers Otto Süsse; Münchner Volksliederspende; Beschwerde der Privatmusiklehrerin Jordan (Bl. 239, vgl. PrAdK 1228). 6. Dez. 1928: u.a. Ablehnung des Ehrensoldes für den Komponisten Seyfarth (Bl. 203-206, vgl. PrAdK 1229). 31. März 1932: u.a. Vorschläge für den Ehrensold an Gerhard v. Keussler oder Woyrsch (Bl. 82-83, vgl. PrAdK 1229). 23. Mai 1932: u.a. Ehrensold an v. Keussler oder Arnold Mendelssohn; Gedächtniskonzert mit Werken von v. Baußnern, d'Albert und Kaun (Bl. 66-67, vgl. PrAdK 1229). 12. Sept. 1932: u.a. Ehrensold für Paul Graener und Arnold Mendelssohn, Widerruf des Ehrensolds für Graener (Bl. 57, vgl. PrAdK 1230). 10. Okt. 1932: u.a. Zusatzprotokoll: Ehrensold für Paul Graener (Bl. 56, vgl. PrAdK 1230). 1. Dez. 1932: u.a. Geheime Abstimmung über den Ehrensold zwischen Paul Graener und Arnold Mendelssohn (Bl. 45-50, vgl. PrAdK 1230). 13. März 1933: u.a. Neuberatung zur Vergabe des Ehrensolds nach Tod von Arnold Mendelssohn, Frage einer Vergabe an Gerhard v. Keussler (Bl. 22-24, vgl. PrAdK 1230). 25. Sept. 1933: Bewilligung des Ehrensoldes für Gerhard v. Keussler, Freikarte für die Rückreise aus Australien (Bl. 1, vgl. PrAdK 1230). Sektion Musik, Senat und Genossenschaft, 2. Dez. 1929: Ehrensold für Graener oder Woyrsch (Bl. 159, vgl. PrAdK 1229). Sektion Dichtkunst, Senat, 12. März 1928: u.a. Vorschläge zur Verleihung des Ehrensoldes an Johannes Schlaf, Wilhelm Schmidtbonn und Otto zur Linde (Bl. 244, vgl. PrAdK 1250). Abteilung Dichtung, Hauptversammlung, 8. Okt. 1931 (Bl. 112-129, vgl. PrAdK 1252).
272 Bl. Microfilm/-fiche: 0854
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - E 8 - Bd. 3
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.