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Zeichnung einer schematischen Zeichnung von einem weiblichen Torso mit mehreren Brustwarzen
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Schwarz-Weiß-Fotografie, die eine Zeichnung von einem weiblichen Torso mit nach oben gestreckten Armen zeigt. Die Zeichnung zeigt nur die Umrisslinien des Körperteils. Ober- und unterhalb der beiden Brüste sind ringförmige Elemente in zwei Linien angeordnet, die hoch bis zu den Achselhöhlen und hinunter in Richtung des Bauchnabels verlaufen.
Kontext:
Der Arzt und Sexualreformer Ludwig Levy-Lenz (1892–1966) druckte diese Abbildung in seiner Publikation „Hexenkessel der Liebe“ ab. Er betrachtete sie als ein Beispiel für die verschiedenen „Spielarten“ bzw. „Schöpferlaunen“ der Natur (von ihm auch „Mi**bildung“ genannt). Der Textabschnitt beschreibt weitgehend „Abweichungen“ der „äußeren“ bzw. der „inneren Sexualorgane“. Erstere werden dem Feld der „Hermaphroditen“ zugerechnet, letztere den sog. „Zwischenstufen“. Vor diesem Hintergrund ist es fraglich, warum die hier gezeigte „Spielart der Natur“ an dieser Stelle auftaucht, soll sie doch lediglich zeigen, dass es „Frauen [gibt], die mehr als zwei Brüste haben, bei denen zum mindesten die Brustwarzen in mehreren Paaren auftreten, und viel anderes mehr“ (Levy-Lenz, Ludwig (1931): Hexenkessel der Liebe. Ein Querschnitt durch Erscheinungsformen menschlichen Geschlechtslebens, Leipzig: Lykeion, S. 91).
Bildunterschrift in Levy-Lenz: Hexenkessel der Liebe: Seltsames Naturspiel Überflüssige Brustwarzen beim Weibe in schematischer Darstellung. [(] Nach Hirschfelds Geschlechtskunde) (Zu Seite 191 oben)
Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft, Berlin
FSIFS-294_a
Förderprogramm zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes des Landes Berlin
Fotografische Sammlung des ehemaligen Instituts für Sexualwissenschaft