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Streitsache der Eingepfarrten in Schiffdorf gegen den
gewesenen Schiffdorfer Pastor Clemens von der Burg wegen Erstattung
der bei Einführung des neuen Pastors Daniel Hoffmann aufgewandten
Kosten
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Streitsache der Eingepfarrten in Schiffdorf gegen den
gewesenen Schiffdorfer Pastor Clemens von der Burg wegen Erstattung
der bei Einführung des neuen Pastors Daniel Hoffmann aufgewandten
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 10 Das Konsistorium und Konsistorialsachen >> 2.2 10 4 Einzelne Kirchen und Kirchengemeinden auf dem Land (alphabetisch)
1686-1687
Enthält: Gesuch der Eingepfarrten in Schiffdorf an die Regierung vom 19. März 1686 (mit Anlage: Verzeichnis der bei Wiederbestellung des Pastors zu Schiffdorf, Daniel Hoffmann, von der Gemeinde angewandten Verkostungsgelder), mit nachfolgendem Mandat an Clemens von der Burg vom 22. März 1686 wegen Stellungnahme; Gegenbericht von der Burgs vom 9. April 1686; Replik der Eingepfarrten zu Schiffdorf vom 14. Mai 1686; Duplik von der Burgs vom 7. Juni 1686 (mit Anlage: Mandat der Konsistorialräte an den Vogt Daniel Clasen in Geestendorf vom 23. August 1683 wegen Zahlungsvollstreckung gegen die Schiffdorfer); Urteil der Regierung vom 13. Juli 1686; Gesuch des Hinrich Allers als Vormund der Kinder des verstorbenen Pastors Clemens von der Burg zu Wulsdorf vom 28. Juni 1687 um Kostenerstattung, mit nachfolgendem Zahlungsmandat der Regierung an die Schiffdorfer vom 4. Juli 1687
Verzeichnung
Burg, Clemens von der, Pastor, Schiffdorf/Wulsdorf Hoffmann, Daniel, Pastor, Schiffdorf, Introduktionskosten Clasen, Daniel, Vogt, Geestendorf Allers, Hinrich, Vormund
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.