Eheberedung zwischen Christoph von Gottfarth (Gottfartt), kurpfälzischer Rat und Burggraf zu Alzey, Sohn des verstorbenen Christoph von Gottfarth und der verstorbenen Elselin von Drauschwitz (Trostwitz), einerseits und Maria Jakobe von Gemmingen, Tochter des verstorbenen Wolfgang von Gemmingens und der Anna Marschelckin von Ostheim, andererseits, beteidingt durch Hans Pleickard Landschad von Steinach, kurpfälzischer Marschall, Christoph von Nöchingen, Jägermeister, beide Gesandte des Kurfürsten Friedrich [III.] und des Pfalzgrafen Johann Casimir, Christoph von Helmstatt, Hans Philipp Landschad von Steinach und Johann Philipp von Helmstatt seitens des Bräutigams sowie den Brüdern Dietrich und Pleickard von Gemmingen, Christoph Landschad von Steinach, Hofmeister, Ludwig von Neipperg (Neueperck), Philipp und Reinhard von Gemmingen und Wolf Konrad Grecken von Kochendorf seitens der Braut. Die Ehesteuer der Braut, zahlbar durch ihre Brüder Dietrich und Pleickard von Gemmingen, beläuft sich auf 3000 Gulden Kapital (den Gulden zu 15 Batzen oder 60 Kreuzer), jährlich zu verzinsen mit 150 Gulden, dazu standesgemäße Kleider, Kleinodien und Schmuck. Der Bräutigam widerlegt 3000 Gulden und verschreibt 300 Gulden Kapital respektive 15 Gulden Zins als Morgengabe sowie 30 Zins Zins für den Witwensitz.