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2.2.4. Regierung Köln
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1. Entstehung: 1816. 2. Schließung: -. 3. Zuständigkeiten: Aufsichts- und Verwaltungsbehörde der Mittelinstanz sowie Beschwerdeinstanz gegenüber Verwaltungsaktivitäten der Gemeinde-, Amts und Kreisbehörden. Auftragsbehörde der Fachministerien. Koordinierungs- und Planungsbehörde für die Kommunen und Gemeinden im Regierungsbezirk Köln (1816 die Kreise Stadtkreis Köln, Landkreis Köln, Bergheim, Lechenich, Rheinbach, Bonn, Siegburg, Uckerath, Waldbröl, Wipperfürth und Mülheim/Rhein. 2007 die . Kreisen Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg, Oberbergischer Kreis (Sitz: Gummersbach), Rheinisch-Bergischer Kreis (Sitz: Bergisch Gladbach), Rhein-Erft-Kreis (Sitz: Bergheim) (bis 2003 Erftkreis), Rhein-Sieg-Kreis (Sitz: Siegburg) sowie den Kreisfreien Städten Aachen, Bonn, Köln, Leverkusen). 4. Organisationsstruktur: Nach 1945 Abteilung 1: Organisation und Personal, Haushalts-, Rechnungs- und Kassenwesen.Abteilung 2:Ordnungsrecht, Staatshoheit, Bevölkerungsschutz, Gewerbeaufsicht, Gesundheitswesen, Polizei. Abteilung 3: Kommunal- und Sparkassenaufsicht, Gemeindeprüfung, Kataster- und Vermessungswesen, Bauangelegenheiten, Bezirksplanung, Bauförderung, Verteidigungsliegenschaften. Abteilung 4: Schulangelegenheiten, Kirchen, Kulturpflege, Erwachsenenbildung, Sport Abteilung 5: Lastenausgleich, Gewerbliche Wirtschaft, Verkehr, Verteidigungsliegenschaften, Vertriebene, Wohlfahrtspflege und Sozialhilfe, Wiedergutmachung. Abteilung 6: Forstwesen , Landwirtschaft und Ernährung, Veterinärwesen, Wasserwirtschaft, Justitiariat, Liegenschaftsverwaltung. (Änderungen und Ergänzungen, bedingt durch Wegfall von Aufgaben bzw. neue Aufgabenzuweisung, wie z.B. 1.1.2008 Abt. 7 Geobasis NRW, die das ehemalige Landesvermessungsamt NRW umfasst). 5. Amtssitz: Köln, Gymnasium Montanum (1816) Zeughausstr. 2-10 (2012). 6. Leitung: Graf Friedrich zu Solms-Laubach (1816-1817). Ludwig vom Hagen (23.05.1816-April 1825). Heinrich Delius (März 1825-25.12.1832). Karl Ruppenthal (01.04.1834-Dez. 1838). Karl von Gerlach (08.02.1839-1844). Gustav von Bonin (Okt. 1944-Mai 1845). Otto Raumer (07.09.1845- 16.05.1848). Heinrich von Wittgenstein (16.05. 06.10.1848). Eduard von Moeller (09.05.1849-Juni 1866). Johann Baptist Birck (Juni 1866-April 1867, vertretungsweise). Otto von Bernuth (09.05.1867- 01.11.1884). Chlodwig von Sydow (10.11.1884-01.07.1894). Hugo von Richthofen (09.07.1894-Juli 1901). Max von Balan (22.07.1901-04.01.1905). Otto von Steinmeister (10.03.1905-01.09.1917). Karl von Starck (25.09.1917-29.08.1919). Philipp Brugger (23.09.1919-April 1921). Sigmund Adelmann von Adelmannsfelden (02.01.1922-18.10.1926). Hans Elfgen (11.01.1927-24.04.1933). Rudolf zur Bonsen (24.04.1933-20.04.1934). Rudolf Diels (15.05.1934-24.06.1936). Eggert Reeder (09.07.1936-1945). Dr. Clemens Busch (1945-1947). Dr. Wilhelm Warsch (17.3.1947-1957). Walter Rieger (1957-1958). Franz Grobben( 1959-1966). Dr. Heinrich Stakemeier (20.09.1966-1967). Dr. Günther Heidecke (8.3.1967-1978). Dr. Franz-Josef Antwerpes (18.4.1978- 1999). Jürgen Roters (1999-2005). Peter Lindlar (1.8.2005-18.08. 2010 ). Gisela Walsken (18.08. 2010- 30.08.2022) Thomas Wilk (01.09.2022 - ).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.