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Simon von Schlitz genannt Görtz bekundet, dass er gegenüber
Hermann von Buchenau, Pfleger des Klosters Fulda und Propst von
Johannesberg bei Fulda...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1421-1430
1422 April 7
Ausfertigung, Papier, auf der Rückseite aufgedrücktes Sekretsiegel (Fragment)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Gegebin am Dinstage nehest nach deme heiligen Palmetage anno Domini millesimo quadringentesimvicesimosecundo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Simon von Schlitz genannt Görtz bekundet, dass er gegenüber Hermann von Buchenau, Pfleger des Klosters Fulda und Propst von Johannesberg bei Fulda, eine Verpflichtung über die 20 Viertel Hafer, die er seinem Vetter Werner von Schlitz genannt Görtz geliehen hat, eingegangen ist. Er wird den Hafer an den Speicher (bodem) in Fulda, der ihm angewiesen wird, auf den nächsten Michaelis [1422 September 29] liefern. Bei Zahlungsverzug verspricht Simon, nach Mahnung durch Boten oder Brief mit Knecht und Pferd zum Einlager nach Fulda zu kommen. Leistet er der Aufforderung nicht Folge, können seine Gläubiger ihn pfänden. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Simon von Schlitz genannt Görtz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.