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2/1b [fol. 166']: 1554 April 23 (Senatsprotokoll)
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. 1b
Enthält: 1.) Besichtigung des Verkaufsvertrags des Schüttenwein durch Dr. Gebhard [Brastberger] und dessen Bericht betr. Fehlen eines Gerichtsurteils: bei Bestätigung eines solchen durch die Tutoren des Schüttenwein Besiegelung. [UAT 2/1b, Bl. 166']; 2.) Rechtsstreit mit Bläsibad: Ausrichtung durch Dr. Balthasar [Käufelin], Dr. Gebhardt [Brastberger] und den Syndikus. [UAT 2/1b, Bl. 166']; 3.) (Haus des Vollandius) Zettel des Untervogts betr. Auslösung [Schuldbefreiung] des Hochman durch Conradt Preuninger; Ersuchen an Hochman zum Verkauf eines Hauses; dessen Petition um seine Einsetzung und Versprechen seiner Sorge um Bargeld: Bewilligung; betr. anderes Haus Bemühung von Rektor und drei Senatoren um Abschluss eines Vertrags mit Hochman und Haug. [UAT 2/1b, Bl. 166']; 4.) Petition des Dr. Ehemius (Anm. 1) um Erhöhung seiner Besoldung: Verschiebung "in pleniorem Senatum". [UAT 2/1b, Bl. 167]; 5.) Verweisung des Bartholomeus Gantz (Anm. 2) betr. seine Feuerbüchse vom Konsistorium an den Senat: Zustellung der Büchse an ihn bei Verbot des Verkaufs an Studenten; Verteilung der übrigen Waffen; 6.) Begehren des Mag. Ludovicus Reninger (Anm. 3) im Konsistorium um das Siegel seines Vaters: Bewilligung gegen eine Rekognition. [UAT 2/1b, Bl. 167]; 7.) Petition des Dr. Kilian Vogler um Beiordnung eines Senators betr. Rechtsbeistand für Moser gegen die Stadt: Benennung von Mag. Christoph Stahel (Anm. 4). [UAT 2/1b, Bl. 167]; Anm. 1: MUT 138, 71. Anm. 2: MUT 123, 21. Anm. 3: MUT 121, 13. Anm. 4: MUT 111, 50.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.