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Werner von Blankenwald verpfändet an seine lieben Freunde die Brüder Herr Johann und Herr Heinrich von Eisenbach sowie Trabodo, Sohn ihres verstor...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1338 November 23
Ausf.m Pergament (18,5 x 21,5 cm), mit anhängendem stark beschädigten Siegel (kaum mehr als Überreste, die gesondert beiliegen)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: mantage vor sente Katharinen tage der heiligen jungfrawen
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Werner von Blankenwald verpfändet an seine lieben Freunde die Brüder Herr Johann und Herr Heinrich von Eisenbach sowie Trabodo, Sohn ihres verstorbenen Bruders, seinen Schwager, sein Gericht Herbstein, seine Peterlinge gen. und andere Leute, seine Güter zu Oberndorf, 'Gundolbis', zum 'Rudinges', zu Grebenhain, Vaitshain, Steinfurt,Reichlos, 'Bruwels', eine Hube zu Salzschlirf, die Mühle vor der Stadt Herbstein sowie zwei Fischweiden und eine Sode zu Salzschlirf, außerdem alles, was er an diesem Tag an Leuten und Gut besitzt, außer dem Burglehen zu Herbstein, für 500 Pfund Heller. Wenn er vor der Einlösung ohne Erben stirbt, sollen diese Stücke und alles, was er hat und noch gewinnen wird, ewig bei den von Eisenbach und oihren Erben bleiben. Die Verpfändung geschieht mit Zustimmung des Abts von Fulda, von dem das Gericht zu Herbstein und ein Teil der anderen Güter zu Lehen gehen.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Herr Friedrich von Herzberg, Herr Heinrich von Schlitz d. J., Ritter, Wigand in der Burg und Hermann von d.Au, Wäppner
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegelankündigung des Ausstellers
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 111
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.