Es wird bekannt gemacht, daß im Jahr 1561 zwischen Geryth opten Veyn genannt Frysen auf der einen und seinem Schwager Dreeß Koesters und dessen Ehefrau Bela auf der anderen Seite folgender Teilungsvertrag geschlossen wurde: Drees Koesters und seine Ehefrau Bela erhalten aus dem Vennemanns-Gut eine Weyte genannt das Pferde-Weytken [angrenzend an den kuykamp, an den leinen], dazu die zale, schießend durch die schuringsmeer, dazu noch einen Acker, gelegen in der Osternars, der Steinacker genannt [angrenzend an das Land der Herren von Schaumburg, von dem Drees Koesters ein Stück und Johann Schulte des Hofes Drevenack das andere Stück in Gebrauch hat]. An das übrige Erbe, das Geryth op ten Feen genannt Frysen bräutlich eingebracht wurde, und aus dem er die jährliche Pacht an den Abt W. zahlt, sollen Drees Koesters und seine Ehefrau Bela, die die ältere Tochter der verstorbenen Eheleute Abell opten Veen und Metken ist, keine Ansprüche mehr stellen. Geryth opten Veen behält sich das Vorkaufsrecht vor. Handlungszeugen: die Hofesleute des Hofes Rüste Evert (Eu-), Stallknecht, Johann Loniges genannt Wulffen und Peter Lemmen, Hofsfron. Urkundszeugen: Wallraeff Frysen, Gerrits Vater, Hermann Wustkamp und Heinrich Lonyges. Ausgestellt wurden zwei gleichbedeutende von Everhard (Eu-) Fabri, Sekretär in Schermbeck, geschriebene Urkunden als Chirograph mit den Buchstaben Jhe, Ma und Johan. - Datum ... op manendach na dem sonendach Exaudi.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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