Die Schenken Christoph und Jörg zu Limpurg stiften zum Gedächtnis und in Auftrag ihrer verstorbenen Eltern des Schenken Albrecht und der Elisabetha, geb. von Oettingen eine ewige Messe (Altarpfründe) auf den zu Ehren St. Anna, St. Maria und St. Wolfgang zu errichtenden Altar in der Pfarrkirche zu Gaildorf. Für die Kaplaneipfründe werden als Stiftungsgüter bzw. Gülten bestimmt: zwei Gülten zu Gröningen, vier zu Sulzbach, eine zu Altschmiedelfeld, zwei zu Brökingen, drei zu Unterrot, zwei zu Michelbach, drei zu Münster, eine zu Gaildorf; der Kaplan erhält den Tisch im Schloss zu Gaildorf wie Schenken oder nach Belieben der Schenken, dafür 20 Gulden rheinisch die Schenken verliehen die Pfründe. Bischof Lorenz zu Würzburg und seine Nachfolger haben die Investitur. Residenzpflicht, vier Messen wöchentlich auf dem Stiftungsaltar; das Opfer an seinem Altar fällt dem Pfarrer zu.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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